Wenn die Wandersaison beginnt und das Wetter stimmt, wird die Wutachschlucht wieder zum begehrten Ausflugsziel werden. Und da die Naturfreunde überwiegend mit dem eigenen Auto anreisen, werden die Parkplätze an den Schluchteneinstiegen Schattenmühle, Boll und Wutachmühle knapp. Bei der Wutachmühle zeichnet sich eine Entspannung der Situation ab. Dort soll neuer Parkraum geschaffen werden.

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Ein Antrag auf Nutzung einer Fläche bei der Wutachmühle als Parkplatz war Thema in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Wutach. Wie Bürgermeister Christian Mauch dazu erläuterte, hat die Familie Riester den Sägewerkbetrieb bei der Wutachmühle eingestellt. Das große, nun nicht mehr benötigte Betriebsgelände will die Familie künftig als Parkraum für Wanderer nutzen. Geparkt worden sei dort auch schon früher – allerdings unerlaubt. Christian Mauch sprach von einem „glücklichen Umstand“, schließlich seien die Parkplätze knapp, zusätzlicher Parkraum sei politisch zu begrüßen.

Situation bisher teils chaotisch

Nach den Worten des Bürgermeisters sind 120 zusätzliche Parkplätze geplant. Aufgestellt werden sollen eine Schranke, ein Parkscheinautomat und eine entsprechende Beschilderung. „Die Idee ist toll“, meinte Gemeinderätin Susanne Schmidt-Barfod (Unabhängige Wählergemeinschaft Wutach; UWW) zu dem Antrag. Wolfgang Dornfeld sah darin eine klare Situationsverbesserung. Die große Zahl von „wild parkenden“ Autos könne dann besser kanalisiert werden.

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Derselben Meinung war auch Günter Nosbüsch (UWW), der die bisherige Situation als teils chaotisch bezeichnete, vor allem dann, wenn auch noch wild entlang der Straße geparkt wird. „120 neue Parkplätze sind eine gute Lösung“, sagte Günter Nosbüsch und stellte noch die Frage, wie die Parkfläche befestigt werden soll. Die Fläche soll bleiben, wie sie ist, informierte dazu der Antragsteller, eine Asphaltierung sei nicht vorgesehen.

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Auf Nachfrage von Frank Grieshaber (UWW) gab Bürgermeister Christian Mauch bekannt, dass durch die Schranke keine Zufahrtswege von Grundstückeigentümern gesperrt wären. Betroffen wäre lediglich der Zugang zu einem Gemeindeweg. Hier gelte es noch, eine Lösung mit dem Bauherren zu finden. Und klar sei auch, dass die Schranke von Rettungskräften passiert werden können muss.

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Abschließend gab Christian Mauch noch bekannt, dass das letzte Wort in dieser Sache im Landratsamt gesprochen werde. Das Gelände liegt im Außenbereich, es gebe keinen Bebauungsplan. Seitens des Gemeinderats Wutach gab es aber einstimmig grünes Licht für die geplante Umnutzung des Sägewerksbetriebsgeländes in einen großen Parkplatz mit 120 Stellplätzen.