Die Stützmauer am Haslenweg in Lembach soll erneuert werden. In seiner jüngsten Sitzung vergab der Wutacher Gemeinderat die Arbeiten für die Mauererneuerung an die Firma Kromer Bau GmbH zum Angebotspreis von 13.429 Euro.

Mauer mit statischen Mängeln

Wie Bürgermeister Christian Mauch in der Sitzung erläuterte, ist die Trockenmauer am Haslenweg in Lembach bereits über 100 Jahre alt und weist mittlerweile starke Beschädigungen und Ausbrüche auf. Die Standsicherheit der Mauer, die den Haslenweg stützt, sei nicht mehr gewährleistet, ergänzte der Rathauschef, der sich mit dieser Aussage auf Untersuchungen der Geotechnischen Institut GmbH beruft, die im Sommer 2018 statische Mängel festgestellt hatte.

Handlungsbedarf ist also gegeben und so hat die Gemeinde den Neubau einer Winkelstützwand aus Stahlbeton ausgeschrieben. Die Verwaltung hat drei Bauunternehmen am Ausschreibungsverfahren beteiligt, lediglich ein Angebot von der Firma Kromer Bau GmbH sei abgegeben worden, sagte der Bürgermeister. Die Kosten für den Neubau der Stützwand belaufen sich laut Angebot auf 13.429 Euro (netto 11.284 Euro).

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Im Haushaltsplan 2020 sind für die Erneuerung der Mauer 30.000 Euro eingestellt, die Finanzierung ist also gesichert. Wie Christian Mauch weiter bekannt gab, soll die neue Stützwand bis Ende April 2020 fertiggestellt sein. Das jetzt beauftragte Bauunternehmen habe zugesichert, diesen Zeitrahmen einhalten zu können. Die zu ersetzende Stützmauer ist im Übrigen 13,5 Meter lang und etwa zwei Meter hoch.

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Meinungen aus dem Gremium

Während Frank Grieshaber befürchtete, dass sich bei der Erneuerung der alten Trockenmauer noch unliebsame Überraschungen einstellen könnten, war Erich Zimmermann der Meinung, dass der Neubau der Mauer mit Sicherheit kein Problem darstellen werde, zumal auf dem Haslenweg, der durch die Mauer gestützt wird, kein Schwerlastverkehr und auch keine schweren landwirtschaftlichen Maschinen fahren würden. Das Angebot sei sehr günstig, meinte Zimmermann, weshalb man die Arbeiten vergeben sollte.

Dieser Meinung schlossen sich auch fast alle Ratskollegen an und stimmten der Arbeitsvergabe an die Firma Kromer zu. Lediglich Frank Grieshaber enthielt sich der Stimme.