Veränderungen stehen im Kapuzinerkloster Stühlingen an. Drei Klostermitglieder werden verabschiedet, darunter der leitende Bruder Laurentius.

Die entstehenden Lücken werden wieder gefüllt, drei neue Mitglieder bringen neue Ideen mit in das Kapuzinerkloster Stühlingen. Neben dem bewährten Projekt „Kloster zum Mitleben“ und der beliebten Reihe „Musik im Kloster“ wird in den kommenden Monaten ein weiteres Projekt zur Ausführung kommen. Das Kapuzinerkloster Stühlingen wird die Anlaufstation sein für junge Menschen, die um die Aufnahme in die Gemeinschaft ersucht haben. Ab Oktober 2020 werden die Anwärter als Postulanten für ein Jahr in das Leben der Gemeinschaft aufgenommen und im Stühlinger Kapuzinerkloster sowie zeitweise auch in anderen Klöstern das Leben in der Gemeinschaft kennenlernen. Danach folgt entweder als zweiter Ausbildungsabschnitt das einjährige Noviziat, zu dessen Beginn die formelle Zulassung zur Einkleidung steht oder auch der Weg zurück in das gewohnte Alltagsleben. Das Kapuzinerkloster Stühlingen war bereits in der Vergangenheit Noviziatskloster. In diesem Jahr konnte das Postulat in Münster/Westfalen absolviert werden, ab Oktober 2020 besteht hier in Stühlingen die Möglichkeit. Im Anschluss verbringen die Postulanten ein Jahr als Novizen im italienischen Camerino/Marken. Ziel sei es, dass regelmäßig jedes Jahr neue Postulanten in Stühlingen aufgenommen werden können. Bruder Thomas Maria wird sich um die Postulanten kümmern, und Bruder Harald als neuer Leiter des Klosters wird ihn unterstützen: „Das Kapuzinerkloster Stühlingen ist mindestens für die nächsten vier bis sechs Jahre gesichert.“

Ein Alleinstellungsmerkmal des Kapuzinerklosters ist es zum einen, dass die Kapuzinerbrüder und die Schwestern von Reute in Gemeinschaft leben und arbeiten und zum anderen die Beteiligung aller Klostermitglieder am Projekt „Kloster zum Mitleben.“

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