Beim Tag der offenen Tür der Realschule Stühlingen konnten sich Grundschüler und deren Eltern über das Unterrichtsangebot informieren. Bürgermeister Joachim Burger, einst selbst Schüler der Einrichtung, zeigte sich beeindruckt von der Wandlungsfähigkeit des Schultyps.

Rektor Felix Lehr begrüßte die Besucher und gab einen Einblick in Unterrichtsangebote sowie die vielseitigen Möglichkeiten, die Schüler nach dem Abschluss der Realschule haben. Demnach besuchen 60 Prozent eines Jahrgangs nach der Mittleren Reife ein Berufliches Gymnasium. Schulorchester und Schulband umrahmten die Begrüßung musikalisch. Sie repräsentieren neben dem Tanzkurs für die Neuntklässler das musische Profil der Schule. Als Qualitätsmerkmal der Realschule Stühlingen hob Felix Lehr die Bezeichnung „Schule mit bilingualem Zug“ hervor. Dies eröffnet Schülern die Möglichkeit, sechs Jahre in zwei bis drei Fächern in englischer Sprache unterrichtet zu werden. Ergänzend können besonders Sprachbegabte in einer AG auf das Cambridge Certificate, eine internationale Fremdsprachenprüfung, vorbereitet werden.

Nach den Ausführungen des Schulleiters konnten sich die Besucher ein Bild von den Angeboten der Schule machen. Im naturwissenschaftlichen Bereich lockten Mitmachangebote bei chemischen Phänomenen, physikalischen Experimenten und Herausforderungen wie Namensschilder fräsen oder Buttons herstellen. Den Eltern wurden Zielsetzungen und Arbeitsweisen der Fächer näher gebracht, während die Kinder Freiarbeitsmaterialien ausprobieren konnten.

Es wurde Französisch gesprochen, sich künstlerisch betätigt, eine bilinguale Zeitreise unternommen, Lesezeichen gebastelt und in Schülerzeitungen geschmökert. Aktiv wurden die Besucher auch bei einer Rallye durch den Englischfachraum "Little Britain", bei Mutproben der Erlebnispädagogik, bei Nähversuchen und beim Kennenlernen von Online-Lernprogrammen. Informationen über die Schulsozialarbeit und das schulpastorale Projekt, einer Zusammenarbeit mit dem Pflegeheim, rundeten das Programm ab. Zwischendurch konnten sich die Besucher mit selbstgemachten Pausensnacks stärken.