Konrektorin Barbara konnte bei der feierlichen Amtseinführung von Manfred Schmider an der Realschule Stühlingen zahlreiche Gäste – Familienmitglieder des neuen Chefs, Vertreter von benachbarten Schulen und Bildungspartnern, die ehemaligen Schulleiter Edwin Fluck, Uli Grieshaber und Felix Lehr, Stadträte, sowie Mitglieder der Schulgemeinschaft in der Aula begrüßen.

Die offizielle Amtseinführung erfolgte durch den Schulrat des Staatlichen Schulamtes Lörrach, Volker Pietschmann. Er erteilte dem Chor und der Schulband ein großes Lob für deren Darbietungen. „Live erleben, wie Schule gelebt wird, ist ein besonderer Moment.“ Er bezeichnete den nahtlosen Übergang der Schulleitung als eine Win-Win-Situation, da der neue Schulleiter perfekt in das musische und sprachliche Profil der Realschule Stühlingen passe.

Bürgermeister Joachim Burger überbrachte die Grüße der Gemeinde und beglückwünschte Manfred Schmider zu einer Schule mit einem überzeugenden Schulprofil, einem engagierten Kollegium und sehr aktiven Eltern. Er ging auf viel Umbruch im Schulbetrieb ein, dessen Leidtragende die Organisatoren vor Ort und auch die Schüler seien.

Als Beispiel nannte er den Digitalpakt, der zwar mit 240.000 Euro für alle Stühlinger Schulen recht gut aussähe, jedoch jede Menge Probleme mit sich bringe wie die Qualifizierung der Lehrkräfte, die Betreuung des Equipments und die Schwierigkeit, den Bildungsplan dazu mit Leben zu erfüllen. „Wir haben einen langen Weg vor uns, den wir gerne miteinander gehen wollen. Machen wir zusammen gute Schule“, wandte sich Burger an den neuen Schulleiter.

Die SMV begrüßte den neuen Rektor mit einem sehr einfallsreichen Beitrag. Nach einem Gedicht überbrachten sie ihm Dinge, die er in seinem neuen Amt gut gebrauchen kann. Sie reichten von nahrhaften Lebensmitteln bis zu originellen Gebrauchsgegenständen.

Der Rektor von Stühlingens Partnerschule, Peter Haußmann aus Jestetten verglich in seiner launigen Rede Manfred Schmider mit Mani, dem Libero, und kam zu dem Ergebnis, dass es zwischen Schule und Fußball viele Parallelen gäbe. Die neue Schule des Liberos ähnele dem sympathischen SC Freiburg, es sei nun seine Aufgabe, die „Mannschaft“ zu motivieren, mit ihr Erfolge zu feiern.

Schmider bedankte sich bei allen, die zum Gelingen der Feier beigetragen hatten. „Es beginnt für mich ein neuer Lebensabschnitt, auf den ich mich freue.“ Es gebe viele Herausforderungen, für die Lösungen gefunden werden müssten. „Im Zentrum steht der Mensch. Wir müssen die Schüler in ihrer Entwicklung konsequent begleiten“, so der neue Schulleiter. Ein wichtiger Faktor sei die Freude am Lernen, die gefördert werden müsse.

„Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen“. Das Kollegium begrüßte seinen neuen Chef mit einem Präsent sowie mit einem Zitat von Justus von Liebig: „Auch die Lehrer der besten Schule verwildern, wenn die strenge Aufsicht fehlt.“ Eine eigens für diesen Anlass zusammengestellte Lehrerband mit Sabrina Blatter, Johannes Bächle, Tobias Gihr und Tim Barth bildete den Abschluss der Feier mit „Miss You, Babe“.