Den Prozess hatten die frühere Bürgermeisterin Isolde Schäfer und die Mitglieder des Stühlinger Gemeinderates angestrengt. Ihnen hatte Cuenot in einer E-Mail, die auch den Medien zugegangen ist, vorgeworfen, im Zusammenhang mit Förderanträgen für den Breitbandausbau wissentlich Subventionsbetrug begangen zu haben. "Hierbei handelt es sich aber um eine Falschbehauptung, wie die lange Beweisaufnahme eindeutig ergeben hat", so der Vorsitzende Richter am Landgericht, Marc Gerster, bei der Urteilsverkündung betonte. Gerster hatte Revision gegen sein Urteil zugelassen; aber sowohl Peter Cuenot als auch Staatsanwalt Jürgen Schäfer verzichteten auf weitere Rechtsmittel. Damit ist das Urteil rechtskräftig.

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