In Stühlingen gibt es jetzt ein Familienzentrum, die Bestätigung der staatlichen Anerkennung wurde mit einer Einweihungsfeier vor dem Kinderland Hohenlupfen mit einer bunten Kinderschar, vielen Eltern sowie Bürgermeister, Mitarbeitern und Gemeinderäten gefeiert. Symbolisch als Ort für das neue Familienzentrum steht nun ein „Tiny House“, ein Bauwagen vor dem Kinderland, der als Büro genutzt wird.

„Tiny Houses“ sind komplett eingerichtete Wohnungen auf kleinstem Raum im Sinne der Nachhaltigkeit. Das bekannteste Beispiel ist der Bauwagen von Peter Lustig aus der Sendung „Löwenzahn“ seit den 80er Jahren. Bereits mit Möbeln in Kinder- und Erwachsenengröße bestückt, bunt bemalt und mit Luftballons geschmückt dient es künftig als Büro und Treffpunkt.

Der erste Schritt ist getan

„Andere bauen erst ein Gebäude, wir suchen erst Partner“, so erläuterte Bürgermeister Joachim Burger die ersten Schritte auf dem Weg zum Familienzentrum Stühlingen. Mit der Familien-Beauftragten Andrea Barth sieht er die Kinder- und Jugendarbeit in guten Händen. Für die Spenden für das „Tiny House“ dankt Burger der Familie Porten-Dengg.

Andere bauen erst ein Gebäude, wir suchen erst Partner, gemäß dieser Aussage von Bürgermeister Joachim Burger besteht das neue Familienzentrum Stühlingen erst einmal aus einem Bauwagen, der als Büro dient. Bestückt mit Möbeln in Kinder- und Erwachsenengröße können hier erste Gespräche vorgenommen werden. Der Standort ist direkt vor dem Kinderland Hohenlupfen in direkter Nachbarschaft zu Grundschule und Realschule Stühlingen und damit genau vor Ort.
Andere bauen erst ein Gebäude, wir suchen erst Partner, gemäß dieser Aussage von Bürgermeister Joachim Burger besteht das neue Familienzentrum Stühlingen erst einmal aus einem Bauwagen, der als Büro dient. Bestückt mit Möbeln in Kinder- und Erwachsenengröße können hier erste Gespräche vorgenommen werden. Der Standort ist direkt vor dem Kinderland Hohenlupfen in direkter Nachbarschaft zu Grundschule und Realschule Stühlingen und damit genau vor Ort. | Bild: Yvonne Würth

Je 3000 Euro wurden von den Spendern sowie vom Kinderland Hohenlupfen für das Tiny House aufgewendet. Michael Koubik, Fachbereichsleiter für Kindertagesstätten, Horte und Schulbetreuung bei der Caritas eröffnete die Begrüßungsreden: „Wir haben die staatliche Anerkennung als Familienzentrum erhalten.“

Nun werden Ressourcen gebündelt, alles wird nach und nach entwickelt: „Sie sind auf dem richtigen Weg in Stühlingen, eine familienfreundliche Stadt. Sich so zu vernetzen, verlangt meinen Respekt und meine Anerkennung.“ Er dankte der Leiterin des Kinderlandes Hohenlupfen, Luzia Limberger-Sieber und ihrem Team.

Diese begleitete gemeinsam mit Erzieher Tobias Koblbauer an der Gitarre die Kinder bei den drei thematisch stimmigen Liedern. Erzieherin Nadia Zevola hatte Rolf Zuckowskis Geburtstagslied umgetextet: „Familienzentrum, sind wir jetzt, wir haben da nicht nur geschwätzt. Ein Ort für Menschen Groß und Klein, im Kinderland ist jedermann daheim.“

Die Leiterin des Kinderlandes Hohenlupfen Luzia Limberger-Sieber (vorne von links) umrahmte gemeinsam mit Erzieher Tobias Koblbauer und einer Kinderschar (nicht auf dem Bild aus rechtlichen Gründen) die Einweihungsfeier für das neue Familienzentrum Hochrhein. Im Hintergrund links Bürgermeister Joachim Burger, rechts der Fachbereichsleiter Kindertagesstätten, Hort und Schulbetreuung der Caritas Michael Koubik.
Die Leiterin des Kinderlandes Hohenlupfen Luzia Limberger-Sieber (vorne von links) umrahmte gemeinsam mit Erzieher Tobias Koblbauer und einer Kinderschar (nicht auf dem Bild aus rechtlichen Gründen) die Einweihungsfeier für das neue Familienzentrum Hochrhein. Im Hintergrund links Bürgermeister Joachim Burger, rechts der Fachbereichsleiter Kindertagesstätten, Hort und Schulbetreuung der Caritas Michael Koubik. | Bild: Yvonne Würth

Limberger-Sieber erinnert sich, wie vor einem Jahr von der Diözese sowie Hauptamtsleiter Andreas Mosmann und der Familienbeauftragten Andrea Barth der Vorschlag kam. „Und jetzt haben wir vom Land Baden-Württemberg 10 000 Euro im ersten Jahr sowie auch im zweiten Jahr bekommen: und in den Folgejahren sind es 2000 Euro im Jahr. Manchmal muss man sich durchsetzen, den Mut haben zu was Neuem.“