Es ist wieder ein kleiner Mosaikstein für die Sanierung der Kapelle in Eberfingen geschafft. Die kleine Glocke aus dem Jahr 1802 hängt wieder an ihrem Platz.

Beschädigungen durch Sturm

Nach der Sturmnacht im Januar war festgestellt worden, dass auch das Glockenjoch, die Aufhängung stark in Mitleidenschaft gezogen worden war und die Glocke sofort stillgelegt werden musste. Bei der Ausführung der Notsicherung wurde im Juli die Glocke abgehängt und von der Firma Schneider aus Schonach abgeholt. Von dieser Firma wurde nun eine neue Tragachse an der Glocke angebracht, diese kugelgelagert, was bisher nicht der Fall war, die Glocke mit Gegengewichten versehen und ein neuer Seilzug angebracht.

Geläut mit neuem Klöppel

Jetzt konnte am vergangenen Donnerstag die Glocke wieder an ihren Platz im kleinen Turm der Kapelle angebracht werden. Auch ein neuer Klöppel wurde in die Glocke eingearbeitet und dieser ist entgegen des bisherigen Klöppels sogar gesichert, sodass beim Läuten keine Gefahr mehr besteht, dass dieser sich vom Glockeninnern löst und sogar herabfällt. Die Kosten in Höhe von 3000 Euro haben ein gewaltiges Loch in das durch Spenden angehäufte kleine Budget gerissen. Wann und wie die Sanierungsarbeiten weitergehen werden ist noch ungewiss. Fakt ist dass weiterhin Spenden gesammelt werden müssen.

Sanierung des Giebels steht noch an

Für die Sanierung, vorerst ist nur eine Notsicherung gemacht worden, stehen noch einige Kosten an. Nötig ist die Sanierung des Giebels, des Altars und der Figuren. Für die Giebelsanierung stehen die Kosten noch nicht fest, doch für die Sanierung des Altars muss mit etwa 2500 Euro und für die Restaurierung der Figuren mit runden 10 000 Euro gerechnet werden. Fürs erste wird das Gerüst erst einmal abgebaut. Zum Gräberbesuch an Allerheiligen und auch für Beerdigungen kann die Kapelle vorerst genutzt werden.