Die Bergwacht habe die Touristin im Bereich der Gemeinde Wutach befreit, einige Wanderwege wurden gesperrt: Der Wetterdienst warnt vor dicken Hagelkörnern und Regenmassen - die Polizeibehörden im Land melden vorerst aber keine ganz schlimmen Folgen der Gewitter.

Bereits am Freitagabend legte ein Blitzeinschlag ein Stellwerk in Langenargen am Bodensee und damit die Strecke zwischen Friedrichshafen Stadt und Lindau lahm. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor Unwettern mit Regen, dicken Hagelkörnern und Sturmböen im Südwesten. Die Meteorologen rechneten mit 25 Liter Regen pro Quadratmeter und mehr.

In der Nacht zu Samstag hatte Hagel und heftiger Regen bei Heidenheim zwei Straßen unpassierbar gemacht. Wie die Polizei mitteilte, waren wegen des Unwetters die Straßen mehrere Stunden lang blockiert, unter anderem weil Geröll angeschwemmt wurde. Feuerwehr und Technisches Hilfswerk waren im Einsatz, um die Fahrbahnen zu räumen. An einigen Orten liefen Keller voll.

In der Region Nürtingen berichtete die Polizei am Nachmittag, es seien Straßen überflutet und Gullydeckel angehoben worden. Ein Blitz habe in eine Tanne eingeschlagen. Auch im Kreis Esslingen liefen Keller voll. Gewitter mit Unwetterpotenzial sind am Wochenende weiter möglich. Tief «Elvira» bringe schwülwarme «Waschküchenluft» von Südwesten her ins Land, erklärte der Wetterdienst.