Das weltweit agierende Familienunternehmen Sto AG mit Sitz in Stühlingen-Weizen leistet mit seinen Produkten im Bereich Dämmstoffe für Fassaden einen Beitrag zum Klimaschutz. Entsprechend erfreut zeigten sich die beiden Vorstände Michael Keller und Rolf Wöhrle, dass im Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung vorgesehen ist. „Diese darf nun nicht wieder im Bundesrat scheitern“, sagten die beiden Sto-Vertreter.

Die Landeswirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut zeigte sich bei ihrem Besuch überzeugt, dass das Klimapaket ein erster Schritt ist, um sukzessive die Reduktion der CO2-Emmissionen zu erreichen. „Es geht uns nicht um mehr Steuern, sondern um eine bessere Steuerung“, so Hoffmeister-Kraut.

Die Ministerin, die von der Landtagsabgeordneten Sabine Hartmann-Müller, Landrat Martin Kistler, Stühlingens Bürgermeister Joachim Burger und Mitglieder des Kreistag begleitet wurde, hatte sich erst kürzlich dem Thema Entsenderichtlinie und der jeweiligen nationalen Umsetzung angenommen. Obwohl das Thema ein europäisches ist, sicherte die Ministerin hier weiter ihren Beistand zu.

Die Sto-Vorstände unterstützen das Anliegen, Lohndumping zu vermeiden. Dies dürfe allerdings nicht dazu führen, dass die Bürokratiekosten bei den betroffenen Unternehmen steigen. Hier wünsche man sich eine einheitlichere Handhabung.

Breiten Raum nahm auch das Thema Fachkräfte und Ausbildung ein, das ein zentrales Thema nicht nur für die Landesregierung ist, sondern auch für die Vertreter aus der unmittelbaren Region. Michael Keller und Rolf Wöhrle konnten zeigen, dass Sto beim Thema Ausbildung vorbildlich sei, man sich aber zunehmend den Herausforderungen stellen müsse.

Zwar gelinge es, die Ausbildungsplätze zu besetzen. Dennoch spüre man, dass die Attraktivität einer Ausbildung gegenüber einem Studium in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen sei. Bei den Fachkräften mache man einen zunehmenden Mangel aus, der selbst als attraktiver Arbeitgeber nur schwer auszugleichen sei.