Stühlingen Ein großes Mäh auf gelungene Saison

Geißenzunft zieht positive Bilanz über Kleggau-Treffen. Vereinsspitze will Jüngeren Platz machen. Vorfreude auf närrische Saison

Die Geißenzunft Weizen blickte in der Hauptversammlung auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurück. Jedoch stand nicht nur der absolute Höhepunkt des Jahres, das 35. Kleggau-Narrentreffen, das die Wiizemer vereint mit der ganzen Bevölkerung super gestemmt hatten, im Fokus, sondern gleich auch die Zukunft und die zu erwartende Saison.

Vorsitzender Christian Schelble, der sich über die große Resonanz an diesem Abend freute, ließ das Vergangene noch einmal Revue passieren und stellte fest, dass das Narrentreffen sehr harmonisch abgelaufen sei. Er wies besonders auf die Logistik hin, die bestens funktioniert hatte. Dazu zählte der Aufbau, an dem das ganze Dorf mitgeholfen hatte und auch die Verköstigung der vielen Gäste. Noch sehr gut in Erinnerung hatten die Geißen das große närrische Spektakel und freuten sich, dass alles so prima geklappt hatte. Schelble nutzte die Versammlung nochmals, allen Mithelfern zu danken. Zum Narrentreffen und dem 125-jährigen Jubiläum hatte Schelble noch einige Neuigkeiten. Diese bezogen sich auf historische Informationen, die Hans Fischer ihm kurz nach der Fasnacht mitgeteilt hatte. Die Fasnacht in Weizen sei viel älter. Aus Archiven gehe hervor, dass es schon 1554 in Weizen Fasnacht gab und in all den Jahrhunderten danach. Schelble las einige Zitate vor und versprach, diese auf der Homepage zu veröffentlichen. Der Bericht von Schriftführerin Carola Nußberger hatte die einzelnen Details nochmals genau festgehalten und dabei zeigte sich, dass die Geißen auch außerhalb der Saison noch sehr aktiv waren. Ganze 16 runde Geburtstage wurden gemeinsam gefeiert und eine Vatertagswanderung zum Musikfest nach Wangen unternommen. Natürlich stand auch die heimische Fasnacht im Vordergrund und diese wurde ausgiebig gefeiert.

Für die kommende Saison hatte Zunftmeister Christian Schelble bereits das Motto verkündet: „Ganz Gallien läßt grüßen, der Geißenzunft liegt Rom jetzt zu Füßen. Dabei wurde an die Comic-Helden Asterix und Obelix gedacht und wie Zunftmeister Schelble anmerkte, spiele es gar keine Rolle, wenn auch mal ein Gääle Mölle aus Grimmelshofen dabei sei, die hätten ja fast das gleiche Motto. Zum Thema Wünsche und Anträge verkündete Schelble, dass er seit 20 Jahren bereits an der Spitze der Geißenzunft stehe und er der Ansicht sei, dass andere Personen mit frischen Ideen und neuer Motivation rein kommen sollten. Auch für seinen Stellvertreter werde es immer schwieriger, alles unter einen Hut zu bekommen. Schelble bat die Versammlung, sich hierüber Gedanken zu machen.

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