Die Verwendung der Feldwegemittel und die Mittelanmeldung für die kommenden Haushaltsjahre waren Themen der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Grimmelshofen. Auf die seit Jahren mit höchster Priorität angemeldete Sanierung der alten Schule (Vereinshaus) wird der Ortsteil noch für nicht absehbare Zeit warten müssen, teilte Ortsvorsteher Wolfgang Kaiser dem Gremium mit.

Grimmelshofen ist auf Mittel aus dem Haushalt der Stadt angewiesen

Die Sanierung des ehemaligen Schulhauses und Rathauses steht seit Langem auf der Prioritätenliste auf Punkt eins. Hierzu teilte Kaiser mit, dass dieses Projekt, nachdem es auch für die Unterbringung von Flüchtlingen ins Auge gefasst worden war und aus finanziellen Gründen wieder verworfen worden ist, momentan auf Eis gelegt sei. Selbst die Sanierung zu übernehmen, so der Ortsvorsteher, sei momentan auch nicht möglich, da Arbeitskräfte in den Vereinen fehlten.

Martinstraße rückt nach auf der Prioritätenliste

Kaiser schlug vor, die Sanierung der Martinstraße auf Priorität eins zu legen. Dieser Punkt steht ebenfalls seit mehr als zehn Jahren auf der Prioritätenliste. Weiter sollen zusätzliche Straßenlaternen auf die Liste gesetzt werden. Für die mittelfristige Wunschliste äußerte Kaiser den Wunsch nach einem kommunalen Baugebiet. In einer Unterhaltung mit Bürgermeister Joachim Burger habe er beklagt, dass Grimmelshofen noch nie ein kommunales Baugebiet habe ausweisen können.

8055 Euro für Feldwegesanierung

Kaiser informierte die Ortschaftsräte, dass für Grimmelshofen momentan ein angesparter Betrag von 8055 Euro für die Sanierung von Feldwegen zur Verfügung steht. Dieser Betrag war in den vergangenen Jahren aus dem jährlich für Grimmelshofen zur Verfügung stehenden Betrag von 2685 Euro angespart worden. Kaiser schlug vor, den „alten Weg“ im Gewann Weingarten auf einer Länge von etwa 300 Metern zu sanieren. Dieser Weg, der hauptsächlich von Landwirten und Fußgängern genutzt wird, hatte bei Starkregen bedeutende Ausschwemmungen erlitten. Von den Ortschaftsräten kam der Vorschlag, hier einige Querrinnen anzubringen, damit eventuelle Wasser- und Geröllmassen besser ablaufen. Die Ortschaftsräte befürworteten einstimmig den Vorschlag.

Zustimmung zu Bauvorhaben

Gegen den Bau einer Garage mit weiteren Stellplätzen in der Brückenstraße und die nicht auf der Tagesordnung stehende kurzfristig eingegangene Bauvoranfrage zum Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage im unbeplanten Innenbereich, äußerten die Ortschaftsräte keine Bedenken.