Es ist Show-Time hieß es am Fasnachtssonntag. Dafür wurde die ganze Ehrenbachhalle in ein gallisches Dorf verwandelt und Asterix und Obelix trieben ihre Späße mit den zahlreichen Besuchern. Unter dem Motto „Ganz Gallien lässt grüßen, der Geissenzunft liegt Rom zu Füßen“ wurde das Dorfleben kräftig aufgemischt. Kein Detail wurde vergessen und sogar der kleine Idefix, alias Ortsvorsteherin Gaby Fischer, hatte über die vielen Untaten der Römer und Nachbargallier in der Bütt von närrischen Untaten berichtet.

Was der Troubadour „Luzifix“ von seinem Baum aus beobachtet hatte, präsentierte er brühwarm mit fetziger Musik. Dabei nahm er kein Blatt vor den Mund und Obelix blieb nach dem frechen Song über dicke Leute nur noch übrig, sich schmollend und beleidigt zurückzuziehen. Aber Asterix wusste Abhilfe. Mit einem perfekt inszenierten Ritt auf den Wellen über den Ehrenbach nach Ägypten sorgte er für das kleine Kraut, das nötig war, damit Miraculix eine Suppe zum Abnehmen brauen konnte. Dass es in dem kleinen gallischen Dorf, das den Römern widersteht, auch hin und wieder Pflegenotstand geben kann, davon berichteten die Frauen vom Frauenverein. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch von Cäsar und seiner Kleopatra. Während Cäsar mit seinem Streitwagen von den Wizemer Geissen gezogen, und Kleopatra, natürlich mit erheblicher Verspätung von den jungen Geissenkindern in den Saal gezogen wurden, waren die Zuhörer fast aus dem Häuschen. Auch die närrische Konversation zwischen den beiden hatte es in sich. Cäsar stellte fest, dass er auch ohne die Abholzung des Auenwäldchens an der Wutach die Ehrenbachhalle gefunden hätte. Aber das mit dem neuen Weg in Weizen mit der Nummer 08/15, der von den Sklaven des Provinzchefs neu gebaut worden war, und den braunen Tretminen, war etwas, das ihm gar nicht gefallen wollte.