Die Feuerwehrabteilung Münchingen hat sich in der Hauptversammlung bestens aufgestellt gezeigt. Hatten sie doch 2019 mit zwei Gruppen à zehn Mann das Silberne Leistungsabzeichen erfolgreich absolviert und die Gesamtfeuerwehr Wutach dabei unterstützt, das Bronzene Leistungsabzeichen zu schaffen.

Abteilungskommandant Alexander Müller zeigte auf, wie steinig der Weg war, bis alle Kameraden so sicher waren, dass beim Wettkampf die beiden Durchgänge in persönlicher Bestzeit gelangen. Er meinte, dass den Feuerwehrkameraden dadurch deutlich wurde, wie wichtig moderne Technik ist. Viele Anschaffungen seien nötig gewesen, um die Proben zu verbessern. Nahezu alle Kameraden seien über sich hinaus gewachsen, war sich Alexander Müller sicher.

Personalien

Die Anschaffung einer neuen Feuerwehrsoftware war ebenfalls Thema. Man entschied sich für eine Version, bei der der Anbieter Server und Software zur Verfügung stellt. So könne von vielen Endgeräten darauf zugegriffen und die Daten aktuell gehalten werden. Das Zentrallager für Wutach wurde aufgestockt und beinhaltet nun Handschuhe, B- und C-Schläuche, Flammenschutzhauben, Feuerwehrhaltegurte, B- und C-Stahlrohre, Saugschläuche, Halte- und Arbeitsleinen sowie Feuerwehrbeile und Beiltaschen. Die Ersatzbeschaffung für das in Ewattingen stationierte Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 steht jetzt an oberster Stelle der Wunschliste. Um den Vorgang zu beschleunigen und so günstig wie möglich zu machen, haben sich drei Gemeinden zusammengetan, die weitestgehend die gleichen Fahrzeuge benötigen.

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Schriftführer Phillip Müller berichtete von sechs Abteilungsproben und 27 Proben für das Leistungsabzeichen. Vier Gesamtproben wurden abgehalten. Durchschnittlich waren 15 Kameraden dabei. Außerdem wurden zwei kleinere Einsätze geleistet. Um die Kasse aufzubessern, wird jährlich mehrmals vor der Deponie gereinigt, auch Hecken und Schächte, und um die Gänsbachhalle wird gemäht. Mit dabei waren die Kameraden beim Patrozinium, beim Rider Man wurde mit 17 Mann geholfen und beim Jubiläum des DRK und bei der Floriansmesse in Herrischried waren Kameraden dabei. Torsten Banholzer war mit der Kassenentwicklung nicht ganz zufrieden, mussten doch Anschaffungen getätigt werden, die stark zu Buche schlugen.

Jugendwart Andreas Scheuble, dessen Kinder- und Jugendgruppe aus 13 Jungen und zwölf Mädchen besteht, ist stolz auf seine Truppe, die er mit Fritz Scheuble sowie Torsten Banholzer leitet. 18 Proben und elf andere Anlässe standen auf dem Programm. Dabei waren Kinderfastnacht, 72-Stunden-Aktion, Fronleichnam, Rider Man und Chilbi-Probe. Außerdem gingen die Kinder und Jugendlichen ins Hallenbad in Tuttlingen und Eis essen im Japanischen Garten. Derzeit wird für die Kinderfastnacht geprobt und im Dezember wird wieder für den Adventsbasar der Landfrauen gebastelt. Gesamtkommandant Andreas Kaiser lobte alle Gruppen und Gruppenführer, die am Leistungswettkampf in Wallbach teilgenommen hatten. Er dankte Führungsteam und Ausschussmitgliedern und freut sich über die hervorragende Kameradschaft in der Abteilung.

Bürgermeister Christian Mauch machte deutlich, dass ihm die Feuerwehrkameraden Freude bereiteten und die Gemeindeverwaltung sie wertschätze. Er erinnerte an den Wohnhausbrand in Brunnadern, an dem der Vater eines Kameraden ums Leben kam. Er zeigte sich froh darüber, dass es in den vergangenen 15 Jahren keinen größeren Brand in der Gemeinde gegeben habe. Bonndorfs Kommandant Hansjörg Ketterer, Stefan Ketterer von Ewattingen, Mathias Schübel von der Bergwacht und Ehrenkommandant Siegfried Meier lobten die Abteilung und die Zusammenarbeit.