Die Hauptversammlung des Musikvereins Mauchen stand unter dem neuen Motto „Blastrophobie“. So lautet der selbst erfundene Begriff, der für die krankhafte Trennung eines Menschen von seinem Blasinstrument steht. Mit dem scherzhaften Slogan läutet der Verein eine neue Ära ein. Seit dem Dirigentenwechsel im vergangenen März ist die Freude an der Musik, sowohl bei den Proben als auch den Auftritten, deutlich spürbar bei den 35 Musikern.

Kleine Wermutstropfen

Dirigent Fabian Korhummel ist zufrieden: „Danke für die Akzeptanz und die Unterstützung von allen für diese neue Aufgabe. Der Verein ist ein gutes Team, es herrscht eine gute Stimmung und der Verein bewegt sich in eine neue Richtung. Ich freue mich auf das nächste Jahr und habe schon viele neue Ideen bereit.“ Kritik gab es lediglich wegen kurzfristiger Probenabmeldungen und der mangelnden Pünktlichkeit.

Veränderungen im Vorstand

Die Wahlen brachten zwei neue Gesichter in den Vorstand: Ramona Rebmann gab die Kasse mit einem Plus weiter, sie wird sich nun mehr ihrer jungen Familie widmen können. Sebastian Schanz wurde neu zum Kassierer gewählt. David Raatz ließ sich nicht mehr als Jugendvertreter aufstellen und übernimmt nun für Sebastian Schanz den Posten des Getränkewarts. Linda Keller wurde neue Protokollführerin, Ines Keller ist neue Jugendvertreterin. Aus dem Bericht der Protokollführerin Ines Keller wurden die zahlreichen Auftritte im Ort und in der Region aufgezählt, Geburtstage, Feste und der Ausflug nach Wieden wurden ebenso in Erinnerung gebracht.

Dank für fleißige Probenbesucher

Mit 75 Prozent konnte Schriftführer Jens Hotz eine Steigerung beim Probenbesuch feststellen. Die besten Register beim Probenbesuch waren die Hörner, Saxophone sowie Dirigent Fabian Korhummel. Eine Blastrophobie-Tasse erhielten Fabian Korhummel (100 Prozent), Jonas Berger, Saskia Büche, Jan Güntert (einmal gefehlt), Samira Haas, Ralf Keller und Thomas Kramer (zweimal gefehlt). Ortsvorsteher Manfred Schanz lobte den Musikverein und hob die Jugendarbeit hervor. Michaela Wagnerbauer dankte für die zahlreichen Auftritte in der Kirche. Im Namen des Ja-Vereins attraktives Dorfleben bedankte sich Edgar Keller für die gute Zusammenarbeit beim Moschtfäscht, Frank Hotz dankte im Namen des Narrenvereins.