Das 13-köpfige Ensemble der Stülinger Heimatbühne fiebert der Theatersaison vom 5. bis 12. Mai entgegen. Wenn das Stück "Gute Besserung" heißt und in einer Arzt-und Physiotherapiepraxis mit pflicht- und privatversicherten Patienten spielt, kann eigentlich nicht viel schief gehen. Ein lustiger, auch bittersüßer Abend ist garantiert.

Probenbeginn ist immer nach der Fasnacht und weil der Konradsaal, eigentlich die gute Stube der Heimatbühne, dauerbelegt ist, wird im Kinderland Hohenlupfen und erst ab Mitte April in gewohntem Umfeld geprobt.

Zusätzlichen Reiz bieten diesmal auch die neuen Ensemblemitglieder Monika Scholz, Kurt Engel und Mirko Maier. Der Dreiakter "Gute Besserung", von Regisseurin Gudrun Schirmer in "Stühlinger" Dialekt umgeschrieben, nimmt aktuelle soziale Schieflagen im Gesundheitswesen unter die Lupe und auf die Schippe.

Gespickt mit Bezügen auf lokale Stühlinger Gegebenheiten, verspricht die Dramaturgie turbulente Szenen. Ein Pharmavertreter tritt in Erscheinung und auch das Praxispersonal hat mit allerlei privaten Katastrophen zu tun. Schauplatz und Kulisse ist diesmal eine Arztpraxis. Der Schwank stammt aus der Feder des Autors Bernd Gombold.

 

Auffühungen: Premiere des Stücks "Gute Besserung" ist am Samstag, 5. Mai, am Mittwoch, 9. Mai, geht es weiter und die finale Aufführung findet am Samstag, 12. Mai, statt. Beginn ist jeweils um 20 Uhr, die Saalöffnung bereits um 19 Uhr. Der Kartenvorverkauf beginnt am heutigen Montag, 16. April, bei Schreibwaren Hamburger und der Metzgerei Gut. Karten kosten im Vorverkauf 7 Euro, an der Abendkasse 8 Euro.