Die Firma Isele-Holztechnik hatte dieser Tage Besuch von Bundestagsabgeordnetem Felix Schreiner (CDU) und seine Landtagskollegin Sabine Hartmann-Müller. Gemeinsam mit Kurt Isele, dem ehemaligen Geschäftsführer, hatten die Abgeordneten zum politischen Hock geladen, der auf rege Resonanz gestoßen ist.

Kurt Isele, der den Betrieb erfolgreich über Jahrzehnte geführt hatte, zeigte gemeinsam mit dem neuen Firmeninhaber, Tobias Held, den interessierten Besuchern den modernen Handwerksbetrieb, der sowohl als Inneneinrichter, als Ladenbauer aber auch als Schreinerei tätig ist. „Mit unseren 17 Mitarbeitern sind wir bedacht, Qualität, Funktionalität und Preis unter einen Hut zu bringen.“

Die Auftragslage sei gut, dies zeigen Aufträge aus dem Kreis Waldshut aber auch aus der Schweiz. Tobias Held äußerte sich glücklich, dass man seit ein paar Wochen mit schnellem Internet hervorragend arbeiten könne. „Die Technik ist im Betrieb Isele nämlich nie stehen geblieben, genauso wenig wie die Liebe zum Detail, um Schönes und Beständiges zu schaffen“, so Isele.

Beim politischen Hock wurde anschließend vor allem über die Folgen der verheerenden Borkenkäfer-Plage diskutiert. „Ich bin der Meinung, dass wir die Privatwaldbesitzer mit dieser schwierigen Situation und den Folgen des Klimawandels nicht alleine lassen dürfen“, so Felix Schreiner. Der Wald sei für viele die Absicherung im Alter.

Die Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller erhofft sich vom Soforthilfeprogramm des Landes Baden-Württemberg, dass sowohl eine Hilfestellung dabei geboten wird, das Käferholz zu beseitigen, dass man aber auch bei der Aufforstung beratend tätig wird. Neben der Natur- und Umweltpolitik kam auch die Verkehrspolitik, in Form des B 314-Nadelöhrs bei Grimmelshofen, zur Sprache.