"Von Pfingst- und anderen Rosen" mit Hilmar Friedrich lautet die neue Ausstellung des Schwarzwaldvereins Stühlingen, die vom 9. bis 24 Juni in der Schür am Stadtgraben gezeigt wird.

Zu sehen sein werden unter anderen zahlreiche Grafiken des Künstlers, darunter auch die „Schwaninger Erinnerungen“, die insgesamt 16 Radierungen über die Schwaninger Zeit des Künstlers umfassen. Wer aber ist Hilmar Friedrich? Wie der Künstler selber in einem Begleitbrief an die Stadt Stühlingen der er einen Bronzekopf „Ecce homo“ vermachte schrieb, sei er am „8. Oktober 1938 in Stühlingen, dieser schönen mittelalterlichen Stadt geboren worden. Ich bin froh, dass ich mir für meine Geburt diese, Ihre und meine Stadt ausgesucht habe.“

Von 1945 bis 1952 wohnte er mit seiner Mutter und sinen beiden Schwestern in Schwaningen. Für dies schöne und erfüllte Zeit in Stühlingen-Schwaningen stiftete er diese Bronzeplastik als Dank. Vielen ist diese Plastik noch gut in Erinnerung denn im Jahr 2010 wurde sie erstmals bei der Ausstellung des Schwarzwaldvereins „Viel Köpf – viel Sinn“ in der Schür ausgestellt. Helmar Friedrich studierte von 1958 bis 1959 an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg und es folgte von 1959 bis 1964 ein Studium an der staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Karlsruhe bei den Professoren Walter Herzger, Fritz Klemm und Franzsepp Würtenberger. Ab 1966 war er Kunsterzeiher und Studiendirektor an der Holstenschule in Neumünster.

Seine Werke sind in vielen Ausstellungen zu sehen. Ein besonderer Höhepunkt war seine Teilnahme an der 750 Jahrfeier in Stühlingen. Auch die Kontakte zum Schwarzwaldverein blieben bisher erhalten und der Künstler wird bei der Vernissage am Freitag 8. Juni um 19 Uhr anwesend sein.