Mit Schlafsäcken und Reisetaschen bepackt sowie mit der Erlaubnis, am Freitag in der Schule zu fehlen, starteten die 16 Eberfinger Jugendlichen der Pfarrjugend St. Peter und Paul die 72-Stunden-Aktion im Eberfinger Gemeindesaal. Sie wussten bis 17.07 Uhr nicht, was sie erwartet. Klar war nur, dass sie mit ihrer Arbeit zum Dorfwohl beitragen, wie dies ihre Vorgänger mit den Aktionen rund um den Waldrastplatz (vor 15 Jahren) und den Barfußpfad mit Spielplatz (vor zehn Jahren) getan hatten. Und, dass sie bis Sonntag Zeit haben.

Die Pfarrjugend St. Peter und Paul startete am Donnerstag um 17.07 Uhr ihr Projekt der 72-Stunden-Aktion „Uns schickt der Himmel“. Die Erwachsenen von links: Pfarrer Karl-Michael Klotz, Ortsvorsteher Wolfgang Löhle, Bürgermeister Joachim Burger und Gemeindereferentin Katharina Gerth.
Die Pfarrjugend St. Peter und Paul startete am Donnerstag um 17.07 Uhr ihr Projekt der 72-Stunden-Aktion „Uns schickt der Himmel“. Die Erwachsenen von links: Pfarrer Karl-Michael Klotz, Ortsvorsteher Wolfgang Löhle, Bürgermeister Joachim Burger und Gemeindereferentin Katharina Gerth. | Bild: Yvonne Würth

Auf dem Friedhof Eberfingen gilt es, den Brunnen abzubauen und einen neuen zu errichten. Außerdem sollen Verschönerungsarbeiten ausgeführt sowie der Gottesdienst mitgestaltet werden. Im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst präsentieren die 16 Jugendlichen ihr Projekt samt Bewirtung und anschließender Generalreinigung.

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Dem Anlass gemäß mit Bauhelm, Hammer und Meter ausgestattet, gab Pfarrer Karl-Michael Klotz den Jugendlichen seinen Dank und seine Unterstützung mit auf den Weg. Motivierende Worte sprachen auch Bürgermeister Joachim Burger (inklusive der Aussicht auf eine Spende der Stadt), Ortsvorsteher Wolfgang Löhle und Gemeindereferentin Kathrin Gehrth.

Die 72-Stunden-Aktion startete mit der Eröffnung der Aufgaben, die als Puzzle verpackt waren.
Die 72-Stunden-Aktion startete mit der Eröffnung der Aufgaben, die als Puzzle verpackt waren. | Bild: Yvonne Würth

Das Puzzle mit den Aufgaben sollten die Jugendlichen in 72 Sekunden zusammensetzen, zum Lohn versprach Kathrin Gerth, dass sie das Süßigkeitenglas ähnlich schnell wieder auffüllen werde. Zusammen mit dem SWR3-Radio wurden die Sekunden gezählt, bis die 72-Stunden-Aktion starten konnte. Die KFD Eberfingen stellte die Aufgaben und sorgt für die Verpflegung der Teilnehmer.

Die fünf Aufgaben

  • Auf dem Eberfinger Friedhof den bestehenden Brunnen abbauen, eine Granitstele errichten und einen Bodenablauf setzen.
  • Eine Wasserleitung zum neuen Brunnen (bei der Eingangstür zur Kapellenseite) legen, samt Brunnenaufbau, Abwasserleitung, Bodenablauf, Pflasterbelag mit Granitsteinen bei beiden Wassersäulen.
  • Beide Eingangstüren abschleifen und neu streichen.
  • Thujasträucher beim Kreuz bodeneben abschneiden, das Kreuz reinigen und eventuell neu bepflanzen.
  • Den Sonntagsgottesdienst musikalisch und liturgisch mitgestalten, das Projekt der Öffentlichkeit vorstellen mit Bewirtung und anschließend alles aufräumen und den Saal putzen.
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