Die Musik der Guggenmusiker „Neonröhrer“ während der fünften Jahreszeit ist immer wieder ein fetziges Vergnügen. Auch darüber hinaus ist die Gruppe mit 70 Mitgliedern (davon 30 aktive) um den Vorsitzenden Dominik Herr aktiv, das erfuhr man an der Hauptversammlung im Klosterhof. Zudem standen Wahlen und Ehrungen auf der Tagesordnung. Ausdrücklich erwähnt wurde auch, dass vier weitere Mitglieder hinzugewonnen wurden.

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Fabian Tombrink wurde erneut zum Stellvertreter des Vorsitzenden gewählt, als einer der Beisitzer wurde Tobias Tombrink wiedergewählt. Julia Rieple und Sarah Alfänger ergänzen nun das Beisitzertrio. Für 13 Jahre Treue wurde Sebastian Stein die entsprechende Plakette coronakonform umgelegt. Auch Benjamin Mutter, seit 13 Jahren Mitglied, und Svenia Kessebrock (seit sieben Jahren) wären geehrt worden, konnten aber nicht anwesend sein. Obendrein gab es von Andreas Fritz eine Spende im Namen seiner Firma von 300 Euro, eine weitere Spende der Freien Wähler stellte er in Aussicht.

Dominik Herr dankte Fabian Tombrink für das Ausarbeiten eines Hygienekonzepts. „Es ist eine unserer ersten Herausforderungen, einen geeigneten Proberaum zu finden, damit wir starten können. Wir brauchen es, wenn wir wieder in die Proben einsteigen wollen“, verdeutlichte Herr. Das Problem sei die Deckenhöhe im jetzigen Probelokal (Krone). Die müsste vier Meter hoch sein, was nicht gegeben sei.

„Unser Plan ist, dass wir ein bis zwei Proben im Freien machen und überlegen, wie wir die Probenarbeit weiter fortsetzen werden“, sagte er. Bis Ende des Jahres seien Großveranstaltungen wahrscheinlich sowieso nicht denkbar, die Hoorige ist abgesagt. Die ersten Auftritte für das kommende Jahr habe man zugesagt. „Womit wir uns beschäftigen, zwecks Brauchtumspflege, ist, dass wir wenigstens unser Morgenwecken machen können, das können wir absolut coronakonform machen“, sagte er.

Im Oktober und Januar fanden die jährlichen Probewochenenden statt, zählte Schriftführerin Johanna Rupp auf. Der erste Auftritt führte die Neonröher am 11. Januar nach Schopfheim, um draußen und später noch im Narrenkeller zu spielen. Am 8. Februar waren die Musiker im Bühlertal, am 20. Februar fand das jährliche Morgenwecken statt, mit Stationen bei der wirtenden Familie Knispel und Familie Fritz.

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Gemeinsam war man am 21. Februar beim Gaudi Gericht, am nächsten Tag am Umzug in Häusern, zwei Tage später lud man zum Dartturnier ein. Die Fastnachtssaison endete mit der Hexenverbrennung zusammen mit der Narrenzunft Gaudi Hans.

Darüber hinaus übernahmen die Guggenmusiker beim St. Martinsumzug die Bewirtung mit Kinderpunsch, in Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz die Kinderbäckerei am Weihnachtsmarkt, diesen Monat bewirteten die Mitglieder beim Bischofsessen. Vor einiger Zeit war man zu Aufräumarbeiten im Wildgehege. So lobte der stellvertretende Bürgermeister Andreas Fritz: „Euer Verein hat sich in St. Blasien etabliert, ihr seid engagiert und helft den anderen Vereinen, wenn es da Arbeit gibt.“