In der Reihe verschiedener miteinander verbundener Bauprojekte soll es im August den ersten Spatenstich geben. Der Gemeinderat hat am Dienstag den Auftrag für den Umbau des Kollegssportplatzes vergeben. Im Sommer sollen auch eine Reihe von Verträgen zwischen den verschiedenen Projektpartnern unterzeichnet werden.

Finanzielle Punktlandung

Das Unternehmen Rievo Tennis-und Sportplatzbau aus Oberried wird die Arbeiten für knapp 340.000 Euro erledigen. Fünf Angebote waren bei der Stadtverwaltung eingegangen, sagte Bürgermeister Adrian Probst in der Gemeinderatssitzung. Das günstigste Angebot gleiche einer Punktlandung, denn die Kostenschätzung für dieses erste Teilprojekt lag bei rund 340.000 Euro. Erledigt werden sollen die Arbeiten möglichst während der Sommerferien, um den laufenden Schulbetrieb nicht zu stören.

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Neubau der Feuerwache im Blick

Mit dem Umbau schafft die Stadt den Platz, den sie am Rande des Areals für den Neubau der Feuerwache benötigt. Die und die neue Rettungswache wiederum sind nötig, damit der Discounter Lidl einen neuen Markt und das Unternehmen Schmidts-Markt den bestehenden Markt erweitern können. Mit beiden Unternehmen werden jetzt städtebauliche Vorverträge geschlossen, sagte Probst. Weitere Verträge auch mit weiteren Projektpartnern sollen in der zweiten Jahreshälfte geschlossen werden.

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Neue Bodenbelege in Schule

Schrittweise sind Bodenbeläge in der Fürstabt-Gerbert-Schule ausgetauscht worden, den Auftrag für weitere neue Bodenbeläge hat das Gremium beschlossen: Rund 58.000 Euro kosten die Arbeiten, die vom Unternehmen Farben Beha aus Titisee-Neustadt ausgeführt werden. Vier Firmen waren um ein Angebot gebeten worden, nur eines ging bei der Stadt ein.

Kindergarten wohl im September fertig

Planmäßig geht es auch auf der Kindergartenbaustelle voran. Im September werde der Neubau wohl vollendet sein, sagte der Bürgermeister. Jetzt hatte der Gemeinderat über die Lieferung und Montage einer Regenerierküche zu entscheiden. Den Auftrag erhielt das Unternehmen Chefs Culinar Süd, kosten wird die Küche rund 47.000 Euro.

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Kurs in Richtung Ganztagesbetrieb

In einer Regenerierküche werden Speisen, die in Großküchen hergestellt und danach beispielsweise tiefgefroren wurden thermisch wieder aufbereitet. Allerdings könne man dort auch normal kochen, sagte Bürgermeister Probst. Geplant sei derzeit aber, dass die Speisen geliefert werden.

Ob die Küche ein Hinweis auf einen zukünftigen Ganztagesbetrieb sei, wollte Gemeinderat Frank Defrenne wissen. Der sei in der Tat schon lange gewünscht, antwortete Probst. Unabhängig davon könnte man auf alle Fälle den Kindern ab September ein Mittagessen anbieten. Wie der zukünftige Kindergartenbetrieb aber genau organisiert wird, müssen Stadt und katholische Kirchengemeinde nach im Kindergarten-Kuratorium besprechen.

Auch den Auftrag für Einbaumöbel und weitere Möbel hat der Gemeinderat vergeben. Weil zusätzliche Möbel gefordert wurden, übersteige die Angebotssumme (etwa 126.500 Euro) deutlich die Kostenschätzung (rund 85.500 Euro). Die Stadt habe bereits die mündliche Zusage, dass einige Möbel, die nicht eingebaut werden müssen, zunächst nicht geliefert werden. So sollen die Kosten momentan reduziert werden. Bestätige das Unternehmen nicht auch schriftlich, dass einige in der Ausschreibung vorgesehenen Möbel wieder gestrichen werden, müsse man die Ausschreibung aufheben, hieß es. Davon gehe man aber nicht aus.