Die vergangenen drei Jahre waren geprägt von Sturm- und Käferholz, einem Überangebot und einem massiven Preisverfall, berichteten die Forstrevierleiter in der Hauptversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft Menzenschwand und der Waldbesitzer. Norbert Dreher und Ulrich Lentmaier wurden als langjährige Revierleiter verabschiedet.

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Stürme und Käferbefall machten den Waldbesitzern schwer zu schaffen. Es gab ein Überangebot auf dem Holzmarkt und damit war ein erheblicher Preisverfall verbunden, der zu einem Einschlagstopp für Frischholz führte. Wichtig sei, wurde betont, das Käferholz so schnell wie möglich aus dem Wald abzufahren, das Problem dabei sei die Logistik. Auf Betreiben von Revierförster Dreher konnte an der Menzenschwander Brücke mit einem Zuschuss des Landes ein Nasslager errichtet werden.

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Über die Waldgenossenschaft Südschwarzwald wurden rund 4000 Festmeter Holz vermarktet und für die Waldbesitzer Sammelanträge für die Bundeswaldprämie gestellt, die Gelder inzwischen gezahlt. Die Waldbesitzer beauftragten die FBG, auch künftig Sammelanträge für die Zahlung der Bundeswaldprämie zu stellen.

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In Sachen Holzmarkt berichtete der Geschäftsführer der Waldgenossenschaft Südschwarzwald, Norbert Schwarz, von deutlich gestiegenen Holzpreisen. Ein Großteil des Holzes werde in die USA und nach China verkauft. Bei bestimmten Sortimenten komme es zu Engpässen.

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Zufrieden mit der Käfersituation in Menzenschwand äußerte sich Markus Rothmund, seit Kurzem Leiter des Kreisforstamtes und Nachfolger von Helge von Gilsa. Es habe zwar Schäden gegeben, diese seien aber nicht allzu groß. Die Käferproblematik halte an, erklärte Rothmund und rief zu Wachsamkeit auf. Er berichtete von einer Studie der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Freiburg, nach der für den Waldumbau in höheren Lagen wie in Menzenschwand Weißtanne, Douglasie, Buche und Roteiche die geeigneten Baumarten seien.

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Bei der Versammlung wurde Norbert Dreher, der mehr als 40 Jahre lang Revierförster in Menzenschwand war, in den Ruhestand verabschiedet. Drehers Nachfolge trat Florian Zimmermann an. Verabschiedet wurde auch Ulrich Lentmaier, der in den Staatsforst gewechselt war. Seine Aufgaben übernahm Roland Behringer.