Eine Umstrukturierung des erweiterten Vorstands und Neuwahlen haben den Musikverein Menzenschwand in seiner Hauptversammlung beschäftigt. Neu in den Vorstand wurde Alica Dietsche als stellvertretende Vorsitzende gewählt. Eine weitere Neuerung: Künftig müssen auch aktive Mitglieder einen Mitgliedsbeitrag bezahlen.

Grundlegend hat der Musikverein Menzenschwand seinen erweiterten Vorstand umstrukturiert. Künftig wird es fünf Vorstände innerhalb des erweiterten Vorstands geben: Verwaltungsvorstand, Finanzvorstand, Ausbildungsvorstand, Organisationsvorstand und Marketingvorstand. An der Spitze eines jeden dieser Vorstände steht ein Verantwortlicher mit seinem Stellvertreter. Weitere Vereinsmitglieder unterstützen die Vorstände, sodass jeder Aktive sich nach seinen Interessen und Fähigkeiten einbringen kann, alle Mitglieder übernehmen so außermusikalische Aufgaben, erläuterte der Vorsitzende Elmar Wild.

Verantwortlich für den Verwaltungsvorstand zeichnet Timo Rogg, zu seinem Stellvertreter wurde Felix Ehlert gewählt. Dem Finanzausschuss steht Birgit Kaiser (Stellvertreterin: Sonja Böhler), dem Ausbildungsvorstand Steffi Kaiser (Hanna Kaiser) vor. Den Organisationsvorstand leitet Lukas Mayer (Jörg Maier), den Marketingvorstand Christopher Rodriguez (Johannes Mayer). Dirigent Joachim Kaiser und Vizedirigentin und Ausbildungsleiterin Steffi Kaiser gehören ebenfalls dem erweiterten Vorstand an. Neu in den geschäftsführenden Vorstand wurde Alica Dietsche als stellvertretende Vorsitzende gewählt, sie übernahm das Amt von Jörg Maier, der nicht wieder kandidiert hatte. Der Vorsitzende Elmar Wild, der zweite stellvertretende Vorsitzende Christopher Rodriguez, Kassiererin Birgit Kaiser, Schriftführerin Elena Kaiser und Chronistin Michaela Albiez wurden im Amt bestätigt.

Rückblickend auf die vergangenen zwei Jahre berichtete Chronistin Michaela Albiez über närrische Konzerte in der Fasnachtszeit, Pfingstwecken, die traditionellen Sommerfeste, Jahreskonzerte, Bergblasen, Mitwirkung bei kirchlichen Festen, Bezirksmusikfeste, Auftritte bei befreundeten Vereinen, Christbaumverkauf und einiges mehr. „Es läuft einiges bei uns“, fasste Wild zusammen.

Dirigent Joachim Kaiser lobte den Verein als ausgewogen in Sachen Altersstruktur und Programm, das, wie er sagte, von klassischer Blasmusik bis hin zu moderner Unterhaltungsmusik reiche. Ausgewogen seien ferner der Klang des Orchesters und die Auftritte, so der Dirigent weiter. Sein Lob galt den Musikern für ihren Probeneifer, der lag in den vergangenen beiden Jahren zwischen 80 und 85 Prozent. Schwierig gestaltet sich der Ausblick auf die Aktivitäten der derzeit 52 Musiker. Eine Alternative sind die „Outdoor-Konzerte“ als Flanierkonzerte. Ob das Jahreskonzert Ende Dezember stattfinden kann, steht in den Sternen, es wäre das 25. Jahreskonzert für den Dirigenten.

Künftig werden auch aktive Mitglieder einen Mitgliedsbeitrag zahlen müssen, der auf 36 Euro festgelegt wurde. Schüler, Studenten und Auszubildende zahlen 18 Euro, ebenso pausierende Mitglieder für die Dauer eines Jahres. Der Beitrag für die Passivmitglieder wurde auf 16 Euro erhöht.

Derzeit befinden sich zehn Zöglinge und sieben Blockflötenkinder in Ausbildung, berichtete Ausbildungsleiterin Steffi Kaiser. Geplant ist die Gründung eines Projektes „Jugend im Dorf“, bei dem die Zöglinge im Rahmen einer Projektmusik von jungen Musikern mit anderen Instrumenten unterstützt werden könnten.

Auszeichnung: Für 20-jährige Mitgliedschaft im Musikverein Menzenschwand wurde Julian Burgert geehrt.

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