Die Feuerwehren im Gemeindeverwaltungsverband St. Blasien (GVV) werden enger zusammenarbeiten. Das haben die Vertreter der Kommunen St. Blasien, Höchenschwand, Häusern, Bernau, Todtmoos, Ibach und Dachsberg in der jüngsten GVV-Sitzung beschlossen.

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Schon häufiger habe sich die Verbandsversammlung mit dem Thema beschäftigt, sagte der Verbandsvorsitzende, St. Blasiens Bürgermeister Adrian Probst. Schließlich seien die Feuerwehren vor einigen Monaten beauftragt worden, konkrete Arbeitsfelder für eine engere Zusammenarbeit zu benennen. Die soll es bei der Schlauchpflege und der Atemgerätepflege geben, außerdem werden ein Schlauchpool und ein Pool für Atemluftflaschen aufgebaut, berichtete der Kommandant der Feuerwehr St. Blasien, Tobias Schneider. Ohnehin sei die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren der Region gut, betonte er, zuletzt sei eine gemeinsame Führungsgruppe gebildet worden.

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Man nehme sich auch den Bereich Gerätewartung vor, weil die Feuerwehren dort Handlungsbedarf sehen, erläuterte er. So sollen auch die ehrenamtlich tätigen Feuerwehrangehörigen entlastet werden, denn die Arbeit in den Werkstätten werde immer umfangreicher. Die Anforderungen an Prüfungen werden ebenfalls immer größer, sagte Schneider.

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In der geplanten neuen Feuerwache in St. Blasien soll eine moderne Schlauchwaschanlage eingebaut werden, die von einer Person bedient werden kann. Dort werden dann auch die beiden jährlich vorgeschriebenen Schlauchprüfungen vorgenommen. Der Schlauchpool werde dafür sorgen, dass die Feuerwehren immer ausreichend viele Schläuche zur Verfügung haben – bringen sie gebrauchte Schläuche zur Reinigung, können sie gleich einsatzbereite Schläuche mitnehmen. Eine Arbeitsgruppe befasse sich gerade mit der Qualität und Farbe der vom GVV zu kaufenden Feuerwehrschläuche, sagte Schneider.

Die Atemluftflaschen

Schon heute lassen mehrere Feuerwehren ihre Atemluftflaschen in St. Blasien befüllen. In Zukunft werden leere Flaschen gebracht und volle aus dem Pool mitgenommen – man muss nicht lange auf die eigenen Flaschen warten. Der Pool könnte später auch auf die gesamte Atemschutztechnik ausgeweitet werden, hieß es in der Sitzung des GVV.