„Stolz wie Bolle“ ist die Menzenschwander Bergwacht auf ihre neue Rettungswache, die am Samstag in Beisein von Landesinnenminister Thomas Strobl, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Landrat Martin Kistler eingeweiht wurde. Der Dank aller Festredner galt den Mitgliedern der Bergwacht für ihr unermüdliches Engagement zur Rettung von Mitbürgern im Notfall.

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„Ich freue mich saumäßig, bei Ihnen zu sein“, sagte „Bergwachtminister“ Thomas Strobl, wie er von dem Bundestagsabgeordneten Felix Schreiner augenzwinkernd genannt wurde, in seinem humorvollen Grußwort. Er freue sich zudem, zwischen Terminen in Stuttgart und Berlin wieder einmal „normale Leute“ zu sehen, fuhr er schmunzelnd fort. Der Dank des Ministers galt den Aktiven der Bergwacht für ihr unermüdliches Engagement das ganze Jahr über. Die Rettungswache sei auch ein Stück Anerkennung für die, die Arbeit machten, sagte der Minister und weiter: „Ihr seid klasse und ich hoffe, dass ihr Euch in dem neuen Gebäude wohl fühlt.“ Er fügte an: „Jeder Euro und jeder Cent, der investiert wird, ist gut investiertes Geld.“

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Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer lobte die Mitglieder der Bergwacht Menzenschwand als Menschen, die ihre Freizeit für die Freizeit anderer einsetzten, um Menschen in Not zu retten, zu begleiten und zu unterstützen. Dafür sei viel Enthusiasmus und Leidenschaft erforderlich, es benötige aber auch Arbeitgeber mit Verständnis für das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeiter. Erst das Zusammengehörigkeitsgefühl, jeder mit seinen Talenten, ergebe ein Ganzes. Das Mindeste, was man vonseiten des Regierungspräsidiums habe tun können, sei, einen entsprechenden Rahmen für die Bergrettungswache zu gewährleisten, sagte Bärbel Schäfer.

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„Am Ende sind es die Menschen, die es ausmachen“, sagte Landrat Martin Kistler. Das Engagement der Menschen sei entscheidend, der Kitt in der Gesellschaft. Und was den Slogan „Zemmehebe“ der Stadt St. Blasien in der Corona-Zeit betrifft: „Jeder Einzelne ist bereit, sich einzubringen, das symbolisiert ein Tag wie der heutige.“

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Ein großes Lob für den „tollen Bau“, äußerten der Bundestagsabgeordnete Felix Schreiner und die Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller. Die (Bergwacht-)Familie benötige einen Standort, ein gutes Haus für Zusammensein und die Planung von Einsätzen, sagte die Landespolitikerin. Und: Das Zusammengehörigkeitsgefühl zeichne Baden-Württemberg in ganz besonderer Weise aus. „Für Euch beginnt eine neue Zeit mit einem modernen, funktionellen Gebäude“, sagte der Landesvorsitzende der Bergwacht Schwarzwald, St. Blasiens Bürgermeister Adrian Probst, an die Mitglieder der Ortsgruppe Menzenschwand gewandt. Viel Kraft und Mut seien bei der Verwirklichung des Projektes mit erschwerten Rahmenbedingungen in der Corona-Zeit erforderlich gewesen.

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In Sachen Großprojekte sei man relativ unerfahren gewesen, daher habe man starke Partner gebraucht, fuhr Probst fort und nannte die „hervorragenden Mitstreiter“ im Regierungspräsidium und die Landesbergwacht. Die Menzenschwander Rettungswache sei der Auftakt für weitere Rettungswachen, ein Weg, auf den man sich freue und auf den man stolz sein könne.

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„Wir sind stolz wie Bolle“, erklärte der Pressereferent der Bergwacht Menzenschwand, Elmar Wild, nachdem Minister Thomas Strobl einen symbolischen Schlüssel an Bernd Behringer in Vertretung des erkrankten Vorsitzenden Peter Böhler und Adrian Probst übergeben hatte. Im Anschluss an den Festakt hatten Interessierte Gelegenheit, sich die Rettungswache anzusehen.

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