Eine besondere Skisportsaison steht vor der Tür, die Spontanität der Wintersportler wird dabei gebremst werden. Attraktive Angebote will der Liftverbund Feldberg auch für Einheimische anbieten, sagte dessen Vorsitzender, St. Blasiens Bürgermeister Adrian Probst. „Das Problem Saisonkarten ist ein schwieriges Thema“, sagte Probst im Gespräch mit dieser Zeitung. Man müsste, um solche Tickets anbieten zu können, ein Kontingent reservieren, was dann aber möglicherweise den Verkauf von Tageskarten blockiert. Dabei wisse man aber im Vorfeld gar nicht, wie viele Saisonkarten der Verbund verkaufen könnte.

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„Ein faires und attraktives Angebot“ wolle man Einheimischen aber dennoch unterbreiten, sagte Probst. Im Mittelpunkt werden dabei die Tallifte beispielsweise in Menzenschwand und Bernau stehen, wo das Platzproblem, wie man es aus dem Skigebiet Feldberg kennt, so nicht bestehe. Ob es für einheimische Skisportler eine Saisonkarte geben kann, die dann nur für einen Ort gilt, stehe noch nicht fest. Die Skiliftkommission werde noch darüber beraten, ein Ergebnis soll es in etwa zweieinhalb Wochen geben, sagte Probst.

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Auf alle Fälle sei klar, dass auch für die Skilifte des Liftverbundes außerhalb des Skigebiets Feldberg Karten nur im Internet zu haben sein werden. Es solle aber noch mit dem Plattform­anbieter für den Onlineticketverkauf geklärt werden, ob sich Inhaber ortsgebundener Saisonkarten – wenn es sie überhaupt geben wird – vielleicht tageweise in einem der anderen Orte des Liftverbundes einwählen können. Mit den speziellen Angeboten wolle der Liftverbund Feldberg die Einheimischen stärker als in den vergangenen Jahren für den Wintersport begeistern, sagte St. Blasiens Bürgermeister Adrian Probst abschließend.

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