Bei freundlichem Wetter hat am Montag das 23. Internationale Holzbildhauersymposium in St. Blasien begonnen. Bereits am Vorabend hatten sich die Künstler mit ihren Arbeitsplätzen vertraut gemacht und noch Wünsche geäußert.

Am Sonntag, nach der Anreise der Künstler, folgte der Rundgang zu den Arbeitsplätzen für das Symposium.
Am Sonntag, nach der Anreise der Künstler, folgte der Rundgang zu den Arbeitsplätzen für das Symposium. | Bild: Claudia Renk

Ein Podest, um auch am oberen Ende eines hochkant stehenden Baumstamms gut arbeiten zu können, eine Aufbewahrungsmöglichkeit für das eigene Werkzeug und noch einige weitere Fragen und Bitten – dies alles musste sich Christel Steier in ihrer Funktion als künstlerische Leiterin des Holzbildhauersymposiums am ersten Abend merken. Denn nach der Begrüßung im Kurgarten durch Bürgermeister Adrian Probst und Bernd Ruderisch vom Werbe- und Aktivkreis ging es zur obligatorischen Besichtigung der Arbeitsplätze.

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Auffallend war die entspannte Stimmung der Teilnehmer, es wurde gelacht, gescherzt und diskutiert, mal auf Deutsch, mal auf Englisch. Beim Nachdenken darüber, wie der Künstler Soheyl Reza Bastami, der mit bandagierten Fingern angereist war, arbeiten kann, fiel der Blick auf Bürgermeister Adrian Probst. Wenn er sowieso am Wochenende gemeinsam mit Landrat Martin Kistler eine Skulptur schaffe, könne er doch auch schon früher Hand anlegen – so versuchten die Künstler, den Bürgermeister zu rekrutieren.

Gemeinsames Essen bei lokalen Gastronomen

Offen sind die Bildhauer auch für das Gespräch mit den Einheimischen und Gästen, die in den kommenden Tagen ihre Arbeit an den Straßenrändern bestaunen werden. Christel Steier und Bernd Ruderisch weisen darauf hin, dass bei den gemeinsamen Abendessen der Künstler auch alle Interessierten willkommen sind – auf eigene Kosten versteht sich. Wie immer wird die Gruppe reihum bei verschiedenen St. Blasier Gastronomen speisen. Darüber, wo am jeweiligen Tag gegessen wird, geben die Künstler bei einem Besuch an ihrem Arbeitsplatz gerne Auskunft.

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