Die Liste der CDU zur Gemeinderatswahl am 26. Mai ist mit zwölf Kandidaten komplett, und die Nominierung der Kandidatenliste im Klosterhof am Dienstag war nur noch eine reine Formalität. Man starte zuversichtlich in den Wahlkampf, so Stadtverbandsvorsitzender Florian Girgis. Alle zwölf Personen seien hochprozentig gewählt worden, verkündete die stellvertretende Kreisvorsitzende Gaby Schmidt, die an diesem Abend als Versammlungsleiterin fungierte. „Ich wünsche Ihnen ein gutes Zusammenwachsen in der Zeit des Wahlkampfs und wenn sie sich bekannt machen in der Gemeinde“, sagte sie.

Kleiner Arbeitskreis

„Gemeinsam sind wir ein tolles Team und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir die nächsten zwei Monate bis zum 26. Mai erfolgreich gestalten werden“, sagte der Stadtverbandsvorsitzende Florian Girgis. Obendrein betonte er: „Was die Termine betrifft, werden wir zeitnah in den Wahlkampf starten“. Mehr noch, man sei schon gut dabei und habe einen kleinen Arbeitskreis gebildet, der sich der Themen angenommen hat, damit der Flyer möglichst zügig erstellt werde und Ende April, Anfang Mai verteilt werden könne. „Unser Ziel“, hob er weiter heraus, „ist es, dass wir auf jeden Fall die Sitze behalten, die wir haben, es würde mich natürlich freuen, wenn es mehr würden“. Man müsse alles dafür tun, unters Volk gehen und schauen, dass die Leute an die Wahlurne kommen.

Kandidatenfindung mühsam

„Der Prozess der Kandidatenfindung begann im November 2017 und war ein sehr langer mühsamer Weg, es war schon schwieriger als die Jahre davor“, sagte er und, fuhr er fort, er sei erleichtert, dass sie sich in den vergangenen Tagen zum Positiven gewendet habe. Richten soll es eine Liste, in die sich auch die amtierenden und erneut kandidierenden Gemeinderäte Thomas Mutter und Frank Defrenne eingereiht haben. Thomas Mutter, der mit 76 Jahren älteste Bewerber, tritt mit einer 48-jährigen Erfahrung im Gemeinderat erneut an, Frank Defrenne mit einer 19-jährigen Erfahrung im Gemeinderat. Die beiden betonten , dass die kommunalpolitische Arbeit viel Freude mache.

Breitband und Straßensanierung

„Wir haben eine große Verantwortung, die wir tragen, und der sich auch jeder bewusst ist, das habe ich während der Gespräche in den letzten Tagen gespürt“, erklärte Girgis. Viele Projekte stünden seit der Kommunalwahl 2014 noch auf der „To do“-Liste. „Da sind einige wirklich stark vorangetrieben worden, beispielsweise Themen wie Breitband, aber auch Straßensanierung“. Dieter Stark, Peter Schneider, Susanne Schwer und Uwe Kaiser kandidieren nicht mehr. Ihnen sprach Florian Girgis seinen Dank aus für „die vielen Jahre, die sie sich mit viel Zeit für die Gemeinde eingesetzt haben.“