Der Ibacher Gemeinderat beschloss in seiner jüngsten Sitzung die Übernahme der anteiligen Kosten zur Auftragsvergabe des Pop-Gebäudes in Wittenschwand im Rahmen des Breitbandausbaus. Die elf Pop-Gebäude, die in den acht Gemeinden des Interkommunalen Zusammenschlusses aufgebaut werden, werden schlüsselfertig aus einer Hand, nämlich der Firma Vetter aus Hüfingen, geliefert.

Der Bruttopreis für das gemeinsame Gebäude von Dachsberg und Ibach, das neben dem Rathaus in Wittenschwand stehen wird, beträgt 220 160 Euro. Analog zur jeweiligen Fördersumme der beiden Gemeinden wurden die Kosten im Verhältnis von 72 zu 28 Prozent aufgeteilt, was für Ibach eine Summe von 62 000 Euro bedeutet. Die Ausführung des Gebäudes soll zwischen Mai und November diesen Jahres erfolgen.

Gemeindeweidfeld heiß begehrt

Das Ibacher Gemeindeweidfeld ist unter den Ibacher Landwirten immer heiß begehrt. Nach der Rückgabe von knapp elf Hektar in den Gewannen Schwyz und Brühl im Bereich des Skiliftes sowie entlang des westlichen Waldrandes vom bisherigen Pächter an die Gemeinde, haben sich fünf landwirtschaftliche Betriebe um die Flächen in der Schwyz und vier um die im Brühl beworben. Dabei wurden auch Vorschläge gemacht, die durch möglichen Flächentausch zu agrarstrukturellen Verbesserungen beitragen könnten. Aufgrund der bisherigen guten Erfahrungen haben sich Landwirtschaftsausschuss und Interessenten im Vorfeld zusammengesetzt, um in der direkten Kommunikation zu einer für alle Beteiligten akzeptablen Lösung zu kommen. Die Vergabe wurde nach Maßgabe der Erfüllung der strukturellen Voraussetzungen innerhalb der einzelnen Betriebe und letztlich entsprechend der aktuellen Flächenbilanz der Interessenten entschieden mit dem Ziel, über die Jahre hinweg eine ausgeglichene Bilanz bei der Vergabe zu erzielen. Zum Zuge kamen demnach aktuell Martin Stoll, Markus Höfler und Wolfgang Böhler.

Ja zum Bauantrag

Dem Bauantrag im Vorderen Feld erteilte der Gemeinderat sein Einvernehmen, nachdem der Abstand zur Umgebungsbebauung nochmals vergrößert worden war und alle Bedingungen des Bebauungsplanes erfüllt sind, auch die der Gestaltungssatzung. Gemeinderat Clemens Speicher äußerte allerdings sein Bedauern darüber, dass letztlich der Bauherr trotz viel verwendetem Holz keinen schwarzwaldtypischen Baustil verwirklichen wird. Aus den Reihen der Zuhörer kam die Anregung, zukünftig bei exponierten Bauvorhaben die Möglichkeit der Aufstellung eines Schaugerüstes zu erwägen.

Die Haushaltssatzung für das Jahr 2019 wurde genehmigt, die Vorlage eines ausgeglichenen Haushaltsplanes gelobt. Einige formale Erfordernisse einhergehend mit der neuen Form der kommunalen Doppik, wie etwa die Bewertungen aller gemeindeeigenen Einrichtungen, muss noch vervollständigt werden. Bürgermeister Helmut Kaiser gab noch bekannt, dass ein Antragsteller Gelder aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum erhalten wird.