St. Blasien Beim Bildhauersymposium gibt es einen Vorgeschmack auf die Domfestspiele 2018

Christel Steier und Karin Steinebrunner informieren am Rande des Bildhauersymposiums über die Pläne für die St. Blasier Domfestspiele 2018.

Das Leben in der Stadt rund um das Internationale Bildhauersymposium nutzten auch die Akteure der Domfestspiele, um auf die nächste Auflage 2018 aufmerksam zu machen. Christel Steier und Karin Steinebrunner informierten in einem öffentlichen Interview über Details der Planung, da Wolfgang Endres, Autor und Regisseur des Stückes „Säulen der Hoffnung“, noch im Urlaub war.

Mehr als 250 Menschen aus St. Blasien und der Region, so erklärten die Beiden, werden an dem Spektakel beteiligt sein, etwa 50 davon als Schauspieler in Einzelrollen. Die anderen werden im Chor, in Tanzgruppen, als Soldaten, Mönche, Nonnen oder Bauern auf der Bühne zu sehen sein. Und auch einige Bürgermeister, so Karin Steinebrunner, werden wieder beteiligt sein, auch St. Blasiens neuer Bürgermeister Adrian Probst habe bereits sein Interesse bekundet. Er habe, so ließ Christel Steier wissen, schon 1997 als kleiner Junge bei den damaligen Domfestspielen mitgewirkt. Im kommenden Jahr sollen die Bürgermeister die Gruppe der Bauherren darstellen, die sich nach dem Brand Gedanken über die Gestaltung des Domneubaus machen. Auch Christian Rasch, Chef der Brauerei Rothaus, werden dabei sein, verriet Karin Steinebrunner.

Musikalisch soll bei den „Säulen der Hoffnung“ Besonderes geboten werden: Michael Neymeyer wird die Auftritte einzelner Protagonisten mit selbst komponierter Musik begleiten. Zudem wird es parallel zum schon aus früheren Jahren bekannten Mönchschor auch einen Nonnenchor geben – und einen großen Domfestspielchor. Dieser wird an drei Tagen zusätzlich zu den Domfestspielen eigene Konzerte geben.

Eine weitere Besonderheit, so erklärte Karin Steinebrunner, werde die Einbindung der "Carmina Burana" von Carl Orff in die Aufführungen sein. Bei einer Szene, die ein bäuerliches Frühlingsfest darstellt, sollen Chormitglieder kurze Stücke aus der "Carmina Burana" singen. Außerdem wird der Domfestspielchor vom 17. bis 19. August vor dem Dom gemeinsam mit dem Kammerorchester Brest das gesamte Werk aufführen. Auch dafür können die Zuschauer die auf dem Domplatz aufgebaute Tribüne nutzen. Einen Teil des Gesprächs mit Christel Steier absolvierte Karin Steinebrunner im Kostüm eines der unheimlichen Pestvögel, die im Stück die negativen Botschaften des Pestdoktors Nostradamus unter das Volk tragen. Ein Auftritt weiterer Pestvögel vermittelte bereits einen ersten Eindruck der Szenen.

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