Im Sommer steht die 24. Auflage des Internationalen Holzbildhauersymposiums in St. Blasien auf dem Terminkalender. Bei der Organisation wird in diesem Jahr allerdings einiges anders laufen als bisher. Und die Bewerbungen von Künstlern aus aller Welt übertreffen alle vorigen Jahre. Darüber informierte das Organisationskomitee.

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Die größte Neuerung, die sich allerdings mehr hinter den Kulissen auswirkt, ist die Rolle von Bernhard Meyer. Der Geschäftsführer des Radon Revital Bades ist auch für das Stadtmarketing zuständig und ist auf Initiative von Bürgermeister Adrian Probst nun auch in die Organisation des Bildhauersymposiums mit eingestiegen. „Er soll nun dirigieren und strukturieren, was wir bisher relativ hemdsärmelig gemacht haben“, erklärte Bernd Ruderisch vom Werbe- und Aktivkreis. Dieser wiederum betonte, dass man gegenseitig voneinander profitiere, was allein schon durch die Anzahl der Bewerber deutlich werde.

Jury tagt am 11. April

235 Künstler aus der ganzen Welt möchten gerne im Sommer eine Skulptur in St. Blasien gestalten – ein Rekordergebnis. Zeitweise sei wegen der zahlreichen elektronischen Bewerbungen sogar der Server in die Knie gegangen. Am 11. April wird nun die Jury tagen, um die Künstler auszuwählen, die ihre Skulpturen vom 25. August bis 1. September live in der Stadt gestalten werden.

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Andere Neuerungen stehen jetzt schon fest. Etwa die neue Anordnung auf dem Domplatz. Die Bühne, die vom Dom aus gesehen rechts steht, wird nun für alle Veranstaltungen genutzt, auch für die Versteigerung der Skulpturen, die zur Freude des Organisationskomitees wieder Hansy Vogt übernehmen wird. Am Sonntag, 1. September, findet sie dieses Mal schon von 11 bis 13 Uhr statt. Die Geschäfte in der Stadt werden dann ab 12 Uhr ihre Türen öffnen. Für die Musik am Samstagabend sorgt in diesem Jahr die Coverband „Crazy Room“ aus Geisingen.

Feuerskulptur auf dem Domplatz

An die Bühne schließt sich auf dem Domplatz in Richtung Alb das kulinarischen Dorf an. Eine Feuerskulptur des Künstlerpaares Pia und Leto aus der Schweiz wird auch in diesem Jahr wieder zu sehen sein, allerdings vom Dom aus betrachtet weiter links auf dem Platz, damit der Blasiusbrunnen die Bewegungsfreiheit der Zuschauer weniger einschränkt. Da der Ochsensteg zwischen Hauptstraße und Süßem Winkel in diesem Sommer saniert wird, wird es wieder eine Behelfsbrücke vom Domplatz zur Hauptstraße geben. Das THW soll sie wieder an der gleichen Stelle installieren, an der sie während der Feuerwehrjubiläums war.

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