Frau Schäuble, wie kam es zu der Idee, auch in Schwörstadt eine Adventsfenster-Aktion zu organisieren?

Ich wurde nach der Ankündigung in der Zeitung von einer Verwandten angesprochen, die mich fragte, was das für eine Adventsfenster-Aktion sein soll, weil ich im Pfarrgemeindeteam bin. Dort wusste aber keiner etwas davon und auch in den großen Vereinen wusste keiner Bescheid. Da dachten wir uns, da kann etwas nicht stimmen, wenn niemand im kleinen Ort davon gehört hat. Das kam uns seltsam vor. Ich habe dann im Internet herausgefunden, dass die Aktion in Degerfelden stattfindet. Da haben wir im Pfarrgemeindeteam aber schon gedacht, dass das auch für Schwörstadt eine schöne Aktion wäre und haben kurzerhand gesagt, wir machen das auch, weil so eine Aktion in der jetzigen Zeit gefahrlos umgesetzt werden kann.

Konnten Sie schnell Mitstreiter für die Adventsfenster-Aktion finden?

Es war ganz kurzfristig und wir haben uns zwei Tage dahinter geklemmt. Wir haben direkt die Leute angerufen und einen ganzen Tag lang herum telefoniert. Alle, die wir angesprochen haben, waren sehr begeistert und wollten gleich mitmachen. Damit die Menschen die Fenster auch finden, hängen wir eine Liste der teilnehmenden Häuser im Schaukasten an der katholischen Kirche aus. Die Fenster werden immer ab der Abenddämmerung beleuchtet. Der 1. Dezember und der 24. Dezember sind bei der Kirche. Der 1. Dezember in der Hauptstraße 35 zum Kirchplatz hin und der 24. Dezember an der Kirche.

Wie werden die Fenster gestaltet?

Da ist jeder ganz frei in der Gestaltung. Ich mache den 6. Dezember, deswegen wird der Heilige Nikolaus zu sehen sein. Ich habe auch schon etwas Genaues im Sinn, aber das werde ich nicht verraten, weil es bei allen Fenstern eine Überraschung sein soll. Ich bin sehr gespannt, was dabei herauskommt.