• Das war mein Highlight: Zu sehen, welche unglaubliche Flexibilität und Kreativität Menschen entwickeln können, wenn sie aus ihrer Komfortzone raus müssen. Und die Macht des Einzelnen, durch sein Verhalten andere Wege zu gehen und dadurch Großes zu bewegen. Das habe ich bei der Wende 1989 und der Bewältigung der ersten Flüchtlingsströme erstmalig so erlebt. Zu erleben, wie beliebt die Demokratie ist, war ebenfalls ein Highlight. Zum einen mit Blick auf die Abwägungsprozesse zugunsten der Eigenverantwortlichkeit der Bürger sowie mit Blick auf den Wahlausgang in den USA.
  • Das war meine größte Herausforderung: Die Arbeitsabläufe so reibungslos wie möglich zu gestalten, für unsere Mitbürger der Gemeinde, die Kreiseinwohner und die Mitarbeitenden. Und mit noch weniger monetären und personellen Ressourcen das Beste zum Wohle der Gemeinde und des Landkreises rauszuholen, dies umso mehr in den kommenden Jahren. Dass es mehr Naturkatastrophen durch den Klimawandel gegeben hat als in den Jahren zuvor, war auch eine Herausforderung. Immer stehen hinter den objektiven Zahlen menschliche Schicksale. Als Bürgermeisterin sehe ich mich in einer Pflicht, präventiv gegenzusteuern.
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  • Das nehme ich mit ins neue Jahr: Einige Erkenntnisse für 2021: Das Leben ist Bewegung, nichts ist absolut verlässlich und nichts ist für die Ewigkeit – das ist das Einzige, was sicher ist. Oder um es mit Erich Kästner zu sagen: „Wird‘s schlimmer? Fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich.“