Der Gemeinderat beschließt die Aufnahme in ein Städtebauförderprogramm für 2021. Der genaue Abgrenzungsplan für das Sanierungsgebiet wird erst später behandelt.

Viele Gebäude sanierungsbedürftig

Die Bestandsanalyse hatte ergeben, dass die historische Ortslage in Schwörstadt über städtebauliches Entwicklungspotenzial verfügt. Viele Gebäude bedürfen einer Sanierung und es gibt in der Ortslage die Möglichkeit zur Schaffung von zusätzlichem Wohnraum. Als Grundlage für die Antragstellung zum Abruf von Städtebaufördermittel in Höhe von rund 60 Prozent bei einem Eigenanteil von 40 Prozent musste ein Gebiet mit städtebaulichen Mängeln definiert werden, wozu der Gemeinderat im Mai 2020 die LBBW Immobilien Kommunalentwicklung (KE) GmbH im Rahmen der Erstellung des Gemeindeentwicklungsplans Schwörstadt 2035 beauftragt hatte. Andrea Gaede von der KE präsentierte einen Abgrenzungsplan, der ein Areal mit Teilen von Hauptstraße, Römerstraße, Schulstraße, Breslauer Straße, Hebelstraße und Fischbachweg umfasste.

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CDU-Gemeinderat Stephan Frank kritisierte, dass ein Grundstück mit einem sanierungsbedürftigem Gebäude in dem Abgrenzungsplan nicht aufgeführt wurde. Gaede erklärte, der nächste Schritt sei nun der Antrag auf Aufnahme in das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept Isek von Bund und Land. Eine Satzung mit genauem Plan werde erst im Gemeinderat beschlossen, wenn die Gemeinde in das Programm aufgenommen wird. Ein Entscheid darüber sei im Frühjahr zu erwarten. Zunächst gehe es darum, in das Städtebauförderprogramm zu kommen, so Bürgermeisterin Christine Trautwein-Domschat. Der Gemeinderat beschloss bei einer Enthaltung die Zustimmung zum Antrag auf Aufnahme in das Isek-Förderprogramm 2021.

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