Die Ideensuche für die Gestaltung der Ortsmitte in Schwörstadt beginnt. Das hat der Gemeinderat beschlossen. Im Februar wurde ein Budget festgelegt, nun stellte Architekt Richard Stoll sein Konzept vor: „Die Ortsmitte ist entscheidend für die Ausprägung des Identitätsgefühls der Einwohner. Deshalb ist es wichtig, von Anfang an die Bevölkerung intensiv einzubeziehen.“ Stoll schlägt vier Werkstattgespräche vor, wobei das erste eine Präsenzveranstaltung sein sollte. Es komme darauf an, eine Vision zu erarbeiten, die weit über den heutigen Zustand hinausgeht. Dabei gelte es, Grundstücks- und Eigentumsverhältnisse zunächst außer acht zu lassen und den Zusammenhang zu benachbarten Siedlungsteilen einzubeziehen.

Der Hintergrund

Betroffen ist das Areal nördlich der Bundesstraße gegenüber dem Rathaus. Im Gemeindeentwicklungsplan 2035 wird gefordert, das Ortszentrum für alle Generationen auszugestalten. Dazu gehören Begegnungsmöglichkeiten für Jugendliche und seniorengerechtes Wohnen. Gleichermaßen, so der Entwicklungsplan, gelte es, Handel und Dienstleistungen verstärkt anzusiedeln. Ebenso ist die Schaffung eines zentralen Platzes vorgesehen. Stoll stellte die Ideensammlung an den Beginn, anschließend gelte es, Lösungsvarianten zu erarbeiten. Auch ein Zeitplan für die Abläufe sei Ziel des Konzepts.

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Da pandemiebedingt in absehbarer Zeit große Veranstaltungen nicht möglich sind, schlug Bürgermeisterin Christine Trautwein-Domschat vor, von Einwohnern Bewerbungen für das erste Werkstattgespräch zu sammeln, daraus sollte per Los die Auswahl erfolgen. Einzelheiten werden im Gemeindeblatt veröffentlicht. Die weiteren Gespräche könnten dann per Video stattfinden.