Ein Jahr mit eingeschränktem Betrieb liegt hinter der Feuerwehr Dossenbach. Die Kameraden der Abteilung trafen sich am Freitag zu ihrer Mitgliederversammlung in gewohnter Form, im Vorjahr war sie wegen Corona deutlich verkürzt ausgefallen.

Wichtigster Tagesordnungspunkt dieses Mal war die Wahl eines neuen Kommandanten. Marcus Kiefer, der dieses Amt fünf Jahre lang ausübte, trat aus beruflichen Gründen nicht mehr an. Gerne aber bleibe er als Stellvertreter in verantwortungsvoller Position, teilte er mit. Sein Vorschlag war, den langjährigen Gerätewart Manuel Benz als neuen Kommandanten zu wählen. Dies wurde dann auch in geheimer Wahl bestätigt.

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Benz gehört bereits seit 2002 der Feuerwehr an und verschaffte sich mit zuverlässiger Arbeit bei der Wartung der technischen Geräte hohe Anerkennung. Seit 2017 war er auch Stellvertreter des Kommandanten. Im Rückblick auf 2021 verwies Marcus Kiefer auf ein Jahr mit nur elf Einsätzen. Alle wurden zuverlässig bewältigt. Brände gab es nur einen, das war bereits im Januar, als ein Baum auf eine Hochspannungsleitung gefallen war und dabei einen Kurzschluss ausgelöst hatte.

Wie immer dominierten die technischen Hilfeleistungen. „Bewährt hat sich unsere enge Zusammenarbeit mit den Feuerwehren der Umgebung,“ sagte er. Marcus Kiefer vor den Kameraden: „Mehrfach wurden wir zu Hilfe gerufen, so an die Hochrheinbahn oder auch zur Wasserrettung an den Rhein.“ Bewährt habe sich zudem die Partnerschaft mit der Abteilung Schwörstadt, vor allem in der gemeinsamen Kinder- und Jugendarbeit.

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Auch in Dossenbach wechselt in diesem Jahr wieder ein junger Kamerad aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung. Derzeit versehen in Dossenbach 27 aktive Feuerwehrleute ihren Dienst. Im Laufe der Versammlung wurde noch darauf verwiesen, dass das Löschfahrzeug in Dossenbach nun bereits 25 Jahre alt ist und die Gemeinde Überlegungen für eine Neubeschaffung beginnen sollte, denn bis die Auslieferung erfolgen könne, würden sicherlich noch rund fünf Jahre vergehen und dann habe das jetzige Fahrzeug seine Leistungsgrenze erreicht.