Auch für Dossenbach wird 2021 ein Jahr der Einschränkungen sein. In der Vorberatung des Haushaltes befasste sich der Ortschaftsrat am Montag mit dem Entwurf der Gemeindeverwaltung. Neu ist, dass der frühere Verfügungsposten für Dossenbach nicht mehr ausgezahlt wird, sondern die Projekte in den einzelnen Posten des Gesamthaushaltsplanes enthalten sind. Dennoch soll der Ortsteil weitere 1700 Euro zur freien Verfügung für unerwartete oder besonders dringliche Aufgaben erhalten.

Eine wichtige Zusage von der Verwaltung ist der termingemäße Abschluss der Einrichtung neuer Kindergartenräume in der Schwörstädter Schule. Damit kann das Übergangsquartier in Dossenbach geräumt werden und die Ortschaftsverwaltung wieder in ihre Räume einziehen. Die neuen Gruppen in der Schule sollen organisatorisch als Teil des kommunalen Kindergartens Dossenbach geführt werden, also unter einheitlicher Leitung stehen.

Weiter geführt werden Brandschutzmaßnahmen im Bürgersaal. Obwohl der größte Teil der rund 400.000 Euro, die für Straßenbau vorgesehen sind, für die erforderliche Grundsanierung der Rheinstraße in Schwörstadt eingesetzt werden muss, mahnte Matthias Kipf an, auch für die Straße nach Nordschwaben Mittel bereit zu stellen. Dort wird das Kabel für die Breitbandversorgung in Dossenbach verlegt. „Es wird aber wenig sinnvoll sein, einen Streifen neue Decke auf dem Graben aufzubringen und die restliche Fahrbahnbreite erst in zwei, drei Jahren zu sanieren“, meinte Kipf. Da sollte schon die gesamte Fahrbahnbreite in einem Zug instand gesetzt werden. Ob dies möglich sein wird, steht aber noch nicht fest, erklärte Kämmerin Jaqueline Dumont.

Verschoben in das Jahr 2022 wurde das Instandsetzen der Orgel. Diese gehört, wie auch die Glocke, der Gemeinde. Noch steht die kulturhistorische Bewertung der Orgel aus. Nach jetzigem Stand sei zu erwarten, dass das Instrument als Denkmal von nationaler Bedeutung eingeordnet werde. Dann darf Dossenbach erhebliche Fördermittel erwarten, die etwa die Hälfte des finanziellen Aufwands von rund 200.000 Euro ausmachen dürften.

Im Haushaltsplan des Eigenbetriebs Wasserversorgung ist die Erneuerung der Trinkwasserleitung in der Talstraße vorgesehen, diese erfolgt gleichlaufend mit der Verlegung der neuen Breitbandkabel.