Schwörstadt Spitalschließung in Bad Säckingen treibt die Bürger von Schwörstadt um

Dass es künftig kein Krankenhaus mehr in Bad Säckingen gibt, bereitet auch den Bewohnern von Schwörstadt Sorgen.

Die Schließung des Spitals in Bad Säckingen zum Jahresende löst wirft auch bei den Bürgern in Schwörstadt Fragen auf. So war die medizinische Versorgung am Hochrhein ein weiteres Thema im Gespräch mit Landrätin Marion Dammann.

„Die Wege werden länger“, sagte Bürgermeisterin Christine Trautwein-Domschat. Aber Krankenhäuser seien eine Sache. „Was wir hier brauchen, ist die ärztliche Vor- und Nachsorge“, erklärte sie auch im Hinblick auf den Wegfall der Apotheke in Schwörstadt. Der Landkreis denke massiv über die Haus- und fachärztliche Versorgung nach, versicherte Landrätin Damman. Aber: „Wir müssen wegkommen von dem Gedanken, das wird alles eins zu eins ersetzt werden“, sagte sie.

Ärztehäuser sind die Zukunft

Der Trend der Zukunft gehe in Richtung Ärztehäuser und medizinische Versorgungszentren, auch Telemedizin sei eine künftige Variante. Was die Klinikversorgung betreffe, so lägen die zumutbaren Wege für die Bevölkerung bei 25 bis 30 Minuten Fahrweg. Daher sei sie für Schwörstadt mit seiner Sandwichlage zwischen Lörrach und Waldshut zuversichtlich, so die Landrätin am Mittwoch weiter.

Zugleich versicherte sie, kein Haus im Landkreis werde geschlossen vor Fertigstellung des Zentralklinikums in Lörrach. „Wir brauchen diese Kapazitäten“, stellte Dammann klar. Auf den Einwand von Gemeinderätin Rebecca Eckert, bei einem Notfall seien Lörrach oder Waldshut eindeutig zu weit entfernt, erklärte Dammann: „Die wichtige Frage ist, wann der Ersthelfer beim Patienten ist.“ Auch die künftige Stationierung der Rettungsdienste werde ein Thema sein.

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