Die Verwaltung stellte diesen Betrag in die allgemeinen Rücklagen ein, die somit auf 2,1 Millionen Euro anstiegen. Die Schuldenlast der Gemeinde wurde auf 1,699 Millionen Euro gesenkt, dazu kommt noch das Gewährsträgerdarlehen für die Sparkasse von 255 000 Euro.

So gut dieses Ergebnis auch von den Zahlen her aussieht, so richtig zufrieden waren die Gemeinderäte damit nicht. Das sei ein Zeichen dafür, dass vieles nicht erledigt wurde.

Dies lag daran, weil durch den Bürgermeisterwechsel etliche Projekte nicht weitergeführt, andere nicht begonnen wurden. Harald Ebner forderte dazu auf, jetzt zu versuchen, möglichst schnell Geld klug einzusetzen.

Bürgermeisterin Christine Trautwein-Domschat verwies darauf, dass seit ihrer Amtsübernahme eine Vielzahl von Vorhaben eingeleitet wurden. „Aber Demokratie ist auch mühsam und nicht immer schnell, diese Prozesse dauern eben doch mitunter recht lange“, beschrieb sie.

Kleine Gemeinden haben nicht nur weniger Geld, sondern auch weniger Personal, und das wirkt sich aus.“ Der Gemeinderat stimmte dem Rechnungsabschluss 2017 zu.