Die Gemeinde wird zum Jahreswechsel ihr eigenes Standesamt aufgeben. Der Gemeinderat beschloss in dieser Woche den Zusammenschluss mit der Nachbarstadt zu einem gemeinsamen Standesamtsbezirk. Zwar ist zunächst ein Einrichtungsbeitrag von 1000 Euro nach Rheinfelden zu überweisen und jährlich wird dann noch ein Pauschalbetrag von einem Euro pro Einwohner fällig, doch die Einsparung für die Gemeinde wird größer sein.

Bürgermeisterin Christine Trautwein-Domschat verwies dazu auf die Finanzierung der jährlichen Weiterbildungen, alle fünf Jahre ist sogar für alle Standesbeamte ein einwöchiger Lehrgang zu bezahlen. Außerdem werde dabei erhebliches Arbeitspotenzial frei, um andere alltägliche Aufgaben zu erfüllen. Die Standesbeamten müssen Geburten, Todesfälle und Familienstandsänderungen registrieren, Urkunden ausstellen und vieles mehr. Dieser Aufwand kann in einem großen Standesamt effektiver erledigt werden als in einem kleinen.

Allerdings sind auch weiterhin Eheschließungen in Schwörstadt möglich, sollte dies an einem Samstag sein, kostet die Trauung aber 60 Euro mehr. Der neue Standesamtsbezirk wird die Bezeichnung Rheinfelden tragen, der gesamte Aktenstand wird aus Schwörstadt dorthin verlagert. Die Gemeinderäte stimmten unisono für den Vorschlag. Einwohner aus der Gemeinde wenden sich dann bei standesamtlichen Anliegen an das Bürgerbüro im Rathaus Rheinfelden unter Telefon 07623/954 04.