Schwörstadt In Schwörstadt weht ein frischer Wind und der gefällt auch den Narren

Die Schneckenzunft Schwörstadt startet am 11.11. in die Fasnacht. Das Motto hat mit dem Wechsel im Rathaus zu tun.

Die Fasnacht in Schwörstadt wird wohl auch vom heimischen Wechsel im Bürgermeisteramt geprägt sein – so zumindest lässt es das Motto erahnen, das Unterschneck Jonas Karle am Samstagabend im voll besetzten Sportheim verkündete: „Früsche, neue Wind herrscht überall, des g’fallt eus Narre uff jede Fall“.

In diesem Jahr hatte die Narrenzunft die Mottosuche erstmals öffentlich ausgeschrieben. Aus drei Einsendungen, so Unterschengg Karle, habe man das Motto von Elke Schmidt aus Dossenbach als das beste befunden. Da die Gewinnerin nicht anwesend sein konnte, bekommt sie zwei Eintrittskarten für den Zunftabend nachgereicht. Wie der Unterschneck noch mitteilte, wären dieses Jahr zwar keine Neuzugänge aufzunehmen, dafür aber zwei Aspiranten für ein Probejahr.

Zur Proklamation der Fasnacht konnte der Unterschneck neben Bürgermeisterin Christine Trautwein-Domschat auch den Ehrenoberschneck Wolfgang Schneider und Narrenpolizist Wolfgang Keser begrüßen, sowie auch Oberschneck Jürgen Zwigart, der sein närrisches Amt vorerst ruhen lassen möchte, da sein Vater erst vor wenigen Wochen gestorben ist. Am Vormittag hatte eine Abordnung der Narrenzunft Schwörstadt in Murg am Konvent der Vereinigung Hochrheinischer Narrenzünfte (VHN) teilgenommen.

Schwörstädter Narren-Prominenz (von links): Wolfgang Schneider, Wolfgang Keser, Bürgermeisterin Christine Trautwein-Domschat, Jürgen Zwigart und Jonas Karle.
Schwörstädter Narren-Prominenz (von links): Wolfgang Schneider, Wolfgang Keser, Bürgermeisterin Christine Trautwein-Domschat, Jürgen Zwigart und Jonas Karle. | Bild: Ernst Brugger

Im Sportheim waren bei der Proklamation auch die Wäschbachwieber und die Rebbachgeister sowie die Bachradde und Waieblätzer aus Dossenbach stark vertreten. Nach dem Ausruf des Fasnachtsmottos übergab der alte Jahrgang 1998/99 die Jahrgangsfahne an den neuen Jahrgang 1999/2000. Auch der neue Jahrgang verkündete „frischen Wind“ und versprach besser zu sein, als der alte – was allerdings nicht ganz einfach sein dürfte. Zur Einstimmung der neuen Fasnachtskampagne rief der Unterschneck dann wieder zum traditionellen Schlachtruf auf: „Narri, Narro, Schneggstadt dieni Sternli, sin Schnegge mit Hörnli“.

Die Waieblätzer Guggemusik sorgte dann für den närrisch-musikalischen Auftakt, in dem sie mit einigen fetzigen Stücken das Sportheim zum Beben brachte. Da der 11. 11. in diesem Jahr auf einen Samstag fiel, ging es anschließend noch lange recht närrisch und fröhlich weiter.

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