38 Einwohner mehr als im Jahr zuvor wohnten Ende 2019 in Dossenbach. Das führte dazu, dass der Bürgertreff am Wochenende, ganz zur Zufriedenheit von Ortsvorsteher Arndt Schönauer, sehr gut besucht war und im Bürgersaal sogar nachgestuhlt werden musste.

565 Einwohner im Ortsteil

„Das zeigt doch, wie angenehm Dossenbach geworden ist, 565 Einwohner haben jetzt ihr Zuhause im Ortsteil,“ sagte Schönauer. „Die hohen Mitgliederzahlen unserer Vereine und der Feuerwehr bestätigen, dass wir eine gute Dorfgemeinschaft haben.“ Im vergangenen Jahr sei Vieles geschaffen und verbessert worden, als Beispiele führte er den neu ausgestatteten Spielplatz, den Neubau der Küche am Festschopf und den Herwegh-Gedenkweg an. Die feierliche Einweihung des neuen touristischen Weges, der mit Unterstützung des Naturparks Südschwarzwald geschaffen wurde, ist für April geplant.

Künftige Projekte

Auch auf Verschobenes wies Schönauer hin. So werde die Ortsverbindungsstraße nach Nordschwaben nun erst einmal nicht saniert, denn zur Verlegung der neuen Datenleitungen müsste sie dann nochmals aufgerissen werden. Mit Blick auf die kommenden Monate wies er auf erforderliche Mithilfe hin, um den alten Hochbehälter der Wasserversorgung zu sanieren. Zwar wird die Anlage nicht mehr genutzt, aber als Denkmal bleibe sie attraktives Ausflugsziel und soll verschönert werden. Auch werden die letzten Arbeiten am neuen anonymen Gräberfeld auf dem Friedhof erledigt.

Kindergartenleiterin stellt sich vor

Gerne gab der Ortsvorsteher Martina Benedek die Gelegenheit, sich vorzustellen. Sie leitet seit Herbst 2019 den Kindergarten Dossenbach. Schönauer sprach außerdem das Angebot an, kostenlos mit einem Kleinbus nach Schwörstadt ins Einkaufszentrum zu fahren. Vor allem wenig mobile Bewohner sollen so die Gelegenheit erhalten, sich einmal pro Woche ohne große Belastung versorgen zu können. Zwar habe sich die Nutzung etwas verbessert, aber dennoch könnten viel mehr Personen mitfahren, so Schönauer.

Blick auf Hilfsprojekt

Im Anschluss stellte Helmut Hälker sein Hilfsprojekt vor. Er, seine Frau und sein Bruder gestalten auf Basis einer Stiftung die Aktion „Wald schafft Zukunft“. Bereits im Vorjahr gestalteten sie in der Grundschule eine Waldwoche, in der die Kinder viele Projekte erfüllten. Aber auch Hilfen zur Verbesserung von Schulen und Trinkwasserversorgung in Afrika gehören dazu. „Bisher konnten wir mit unserer Aktion sieben Schulen und 300 Kindern helfen“, so Hälker. Schönauer nutzte die Zusammenkunft auch, um den vielen Helfern zu danken, die scheinbar nur Kleinigkeiten erledigen, aber damit erheblich zum Wohlbefinden in Dossenbach beitrügen – die Blumengießer, die Ortseingangspfleger, das Brunnenteam, Müllsammler im Wald und die „Glascontainer-Hausmeister“. Ihnen sprach er einen herzlichen Dank aus.