Für Kinder bieten Spielplätze viel Raum zum Austoben, die Erwachsenen können sie auch mal in Ruhe rennen lassen, das ist zumindest die Idealvorstellung. Nachdem sie in den letzten Jahren die Plätze von Rheinfelden und Grenzach-Wyhlen ins Visier genommen haben, werfen Mitarbeiterin Leony Stabla und ihre Söhne Jakob (4) und Jonas (3) einen genauen Blick auf die drei Anlagen in Schwörstadt. Heute: Der Spielplatz in der Hebelstraße.

Ganz schön hoch! Der hohe Rutschenturm bietet eine tolle Aussicht.
Ganz schön hoch! Der hohe Rutschenturm bietet eine tolle Aussicht. | Bild: Leony Stabla

Parkplatzsuche ist etwas schwieriger

Den Spielplatz in der Hebelstraße zu finden, ist keine große Kunst. Von Rheinfelden kommend biegt man von der B 34 direkt in die Hebelstraße ab und fährt dann genau auf den Spielplatz zu. Er befindet sich auf der rechten Seite einer Linkskurve am Fußweg zur Bahnunterführung. Schwieriger wird es mit der Parkplatzsuche.

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Fünf Minuten Gehzeit von der Haltestelle

Etwas weiter der Straße folgend parken Autos auf einem Grünstreifen neben der Bahnlinie, von der Gemeinde wird aber empfohlen, in der Rheinbadstraße auf der anderen Seite der Gleise zu parken und den kurzen Fußweg durch die Fußgängerunterführung zu nehmen. Er führt direkt am Spielplatz vorbei. Wer sich die Parkplatzsuche sparen möchte und lieber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, sollte die nächstgelegenen Bushaltestelle „Feuerwehrhaus“ wählen. Von dort sind es fünf Minuten zu Fuß zum Ziel.

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Was sagt die Mutter? Der erste Blick auf den Spielplatz Hebelstraße ist überwältigend. Der Platz ist sauber und riesig. Trotz großzügiger Freiflächen, auf denen die Kinder toben oder Ball spielen können, gibt es auch eine reichhaltige Auswahl an Spielgeräten: ein Karussell, ein zweistöckiger Rutschenturm mit zwei Rutschen, ein Sandkasten, eine Reifenschaukel, drei Wippen, ein Wipptier, zwei normale Schaukeln, eine Babyschaukel und ein Klettergerüst.

Dichte Hecken um den Platz

Mit dichten Hecken ist der Platz rundum eingefasst. Nur an einer Ecke gibt es zwei Tore. Das eine ist verschlossen und zeigt zur Straße hin, es ist vermutlich als Einfahrt für die Mähmaschinen gedacht. Das andere zeigt zum Fußweg hin, durch dieses kann man den Spielplatz betreten.

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Schattenspender eher dürftig

Schatten muss man auf diesem Platz leider suchen. Der einzige Baum steht weitab von jedem Gerät und den insgesamt drei Bänken. Ein altes Fundament zeugt davon, dass dort ein weiteres Gerät gestanden haben muss. Ich konnte aber niemanden fragen, was das war, denn wir waren während unseres kompletten Besuchs allein, was ich sehr schade finde.

Zwar sind viele der Geräte schon ein bisschen in die Jahre gekommen, dem Spaß tut das aber keinen Abbruch. An einem wolkigeren Tag lässt es sich auf dem Spielplatz sicher gut aushalten.

Wie gefällt es den Kindern? Zuerst sind Jakob und Jonas auf das Karussell losgestürmt. Es scheint recht neu und ich frage mich, ob das Gerät schon eines der von der Gemeinde angekündigten neuen Spielgeräte ist. Ebenso wirkt auch das Klettergerüst noch nicht sehr alt. Dieses reizt besonders Jakob. Während er davon spricht, dass er jetzt gerne klettern würde, donnert ein Zug direkt am Spielplatz vorbei. Er erschrickt so sehr, dass er alles loslässt und sich die Ohren zuhält. Ich bin froh, dass er noch nicht auf dem Klettergerüst war. Jonas hingegen ist fasziniert, dass man auch Züge sehen kann.

Ein gepflegter Sandkasten

Plötzlich entdecken beide Jungs den Sandkasten. Er wirkt gepflegt. Direkt daneben steht eine der Bänke, was für Mütter mit kleinen Kindern besonders toll ist. Doch Jakob hält es nicht lange dort. Er erklimmt eine der Rutschen. Zuerst ist die kleinere an der Reihe, dann wagt er sich an die große. Der Aufgang ähnelt einer Hühnertreppe, was eine klasse Lösung ist, denn so kann kein Kind zwischen die Sprossen treten und die Steigung ist gut zu bewältigen. Auch Jonas wird neugierig und will mit mütterlicher Begleitung auf die große Rutsche. Zum Glück bin ich schwindelfrei, denn der Turm ist wirklich der Höhepunkt des Platzes.

Natürlich probieren beide Jungs auch die anderen Geräte. Doch das sind eher kurze Besuche. Beide kehren immer wieder zum Rutschenturm und quietschen vor Vergnügen.

Wie lautet das Fazit? Der Spielplatz Hebelstraße ist ein schöner Spielplatz mit viel Raum zum Austoben und Abwechslung für große und kleine Kinder. Gerade wenn man Kinder in unterschiedlichen Altersklassen hat, ist er ein gutes Ziel, da für jeden etwas dabei ist. Etwas mehr Schatten wäre gut. Von Seiten der Gemeinde wurde das Problem schon erkannt. Der Sonnenschutz auf dem Platz soll verbessert werden.