Nach nicht mal einem Jahr in Betrieb muss Wetterexperte Helmut Kohler einen hohen Schaden an der im Mai 2019 installierten Wetterstation Ossenberg hinnehmen. Die stürmischen Nächte, die Tief Sabine Anfang der Woche der Region bescherte, habe die Station ohne jeglichen Schaden überstanden, berichtet Kohler. Er könne es sich selbst kaum erklären, aber im Tagesverlauf des Dienstags, 11. Februar, muss eine extreme Böe die rund 150 Kilogramm schwere Wetterhütte quasi aus den Angeln gehoben und dabei auch die elektronische Station umgeknickt haben. „Die Urgewalt des Windes riss selbst 50 Zentimeter lange Erdanker aus dem Boden und sorgte für einen sehr hohen Schaden“, so Kohler.

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Nun sei Eile geboten, denn ab dem Wochenende stelle sich höchstwahrscheinlich erneut eine Sturmlage ein. Damit die Anlage dann nicht komplett zerlegt werde, muss die Wetterhütte mit einer „Grobreparatur“ soweit stabilisiert werden, dass sie den erwarteten Sturm überlebt. Ein erneuter großer Schaden könnte das Ende der Wetterstation sein.

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