Ein Mann in Schopfheim hat am Mittwochmorgen, 27. Januar, nach einem familiären Streit einen Streifenwagen und elf weitere Autos gerammt. Ein Angehöriger, ein Autofahrer und der Tatverdächtige wurden verletzt.

Absichtliche Streifvorgänge

Kurz vor 7 Uhr waren die Polizei und der Rettungsdienst verständigt worden. Der 53-jährige Tatverdächtige soll einen betagten Angehörigen schwer am Arm verletzt haben.

Nach der Tat fuhr der Tatverdächtige umher. Während dieser Fahrt kam es zu absichtlich herbeigeführten Streifvorgängen mit entgegenkommenden Autos, einem Auffahrunfall und Kollisionen mit geparkten Autos. Hierbei wurde ein Autofahrer leicht verletzt.

Zwischenzeitlich waren Rettungsdienst und Polizei am Haus des verletzten Angehörigen eingetroffen. Der Tatverdächtige fuhr dort gegen den geparkten Streifenwagen und stieß im weiteren Verlauf seiner Fahrt frontal mit einem entgegenkommenden VW zusammen. Die VW-Fahrerin blieb unversehrt.

Täter vermutlich psychisch labil

Unfallbedingt musste der Tatverdächtige sein Auto abstellen. Aus dem Haus eilende Polizeibeamte hielten den Tatverdächtigen fest, wogegen er Widerstand leistete. Er wird derzeit in einem Krankenhaus medizinisch betreut.

Nach ersten Hinweisen könnte sich der Mann in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben. Der entstandene Sachschaden liegt bei rund 70.000 Euro. Einschließlich dem Wagen des Tatverdächtigen wurden elf Fahrzeuge und ein Zaun beschädigt.