Einen Winter mit richtig viel Schnee wie in diesem Jahr gab es in den vergangenen Jahren nur noch sehr selten. Auch Schopfheimer Kinder hatten wahrscheinlich mehr Gelegenheiten, im Urlaub am Meer Sandburgen zu bauen, als im eigenen Garten Schneemänner oder andere Skulpturen. In diesem Jahr ist das anders. Und weil ausgerechnet in diesem Bilderbuchwinter der Skiurlaub coronabedingt ausfallen muss, heißt es eben doch, zuhause kreativ zu werden.

Die Familie Honeybone-Bächle hat in ihrem Garten in Sattelhof genau das in die Tat umgesetzt und einen „Snoctopus“ – einen Schneekraken – geformt. „Die Idee entstand sehr spontan, weil wir momentan so wunderbaren Pappschnee haben“, schreibt Sonja Bächle dazu. „Wir Schnorcheln gern und verbinden mit Tintenfischen schöne Erinnerungen. Da dachten wir uns, das könnten wir mal ausprobieren. Und dann waren wir selbst überrascht, wie gut es geklappt hat.“ Zwei Stunden war die Familie mit dem Formen des Kraken beschäftigt. „Mittlerweile haben wir ihn zweimal wieder aus dem Neuschnee ausgegraben, aber er sieht noch aus wie neu.“ Das finden übrigens auch zahlreiche Nutzer im sozialen Netzwerk Facebook. Dort kommentieren in einer Austausch-Gruppe über Ausflugstipps Schreiber aus dem ganzen Land die Schneeskulptur. Ja super, endlich mal was anderes, nicht immer nur Schneemänner“, schreibt eine Kommentatorin. „Schneemann kann jeder“. „Find ich klasse. Aber keine Miete verlangen, sonst schmilzt er dahin“, meint eine weitere Nutzerin augenzwinkernd.

„Ob das Tauwetter, das demnächst einsetzen soll, das frostige Weichtier verschont? Töchterchen Marie (9) würde es sicher freuen.