Er sei „froh, wenn der Spuk mit Corona ein Ende hat“ – allerdings fürchtet Bürgermeister Dirk Harscher auch, dass „uns das noch länger begleiten wird“. Und das wiederum hat konkrete Auswirkungen auf die städtischen Finanzen. Zwar könnte die Stadt tatsächlich in diesem Jahr – was coronabedingte Auswirkungen angeht – irgendwie mit einem blauen Auge davonkommen, so die Ausführungen von Kämmerer Thomas Spohn am Montag im Finanzausschuss.

Dank diverser Corona-Hilfsgelder von Bund und Land könnte demnach die coronabedingte Lücke im Ergebnishaushalt für das laufende Jahr „weitgehend gedeckt werden“. Diese war im Juni auf 2,4 Millionen Euro beziffert worden. Daraufhin hatte die Stadt Vorhaben mit einem Volumen von 1,2 Millionen Euro zugestellt oder verschoben – blieb also noch ein Loch von 1,2 Millionen. Dieses wäre dann weitgehend gestopft, wenn tatsächlich nebst den bereits bekannten Hilfen auch der Ausfall bei der Gewerbesteuer erstattet würde – derzeit liegt das Aufkommen rund 800.000 Euro unter dem Ansatz.

Ebenfalls aufgefangen werden könnten die Mehrausgaben in Höhe von rund 4,5 Millionen im Finanzhaushalt (Investitionen), die durch zusätzliche Beschlüsse (Campus, Stadthallenlüftung, Garten- und Wiesentalbahn) verursacht wurden. Da auch in diesem Jahr nicht alle geplanten Vorhaben umgesetzt werden, könnten diese Zusatzkosten durch zurückgestellte Maßnahmen ausgeglichen werden. Allerdings werden die Kosten für die zurückgestellten Projekte die Stadt in den nächsten Jahren wieder einholen.

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