„Wir haben Plan B auf den Weg gebracht, werden die bereits siebte Auflage unseres Wiesentäler Wasserlaufs nicht am 25. April, sondern erst am 19. September durchziehen“. Das sagt stellvertretend für seine Mitstreiter aus dem Orga-Team „Teamworx4“ Sprecher Jürgen Ekert. Schon bei der Pressekonferenz hatten Ekert, Kai Horschig und Nicole Grether sowie Richard Renz vom Schopfheimer Dikome-Verein eine solche Verschiebung angedacht.

Damals habe man noch mit einem Juni-Termin geliebäugelt, sagt Ekert. Da aber die in der Organisation stark mit eingebundenen Feuerwehren an der Laufstrecke von der Wiesequelle am Feldberg bis Basel mindestens bis 15. Juni, so Ekert, ein „Leistungsverbot“ haben, dazu nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr auch als Feuerwehrläufer mitmachen wollten, habe man die Veranstaltung noch weiter nach hinten geschoben.

Richard Renz
Richard Renz | Bild: Ralph Lacher

Den neuen Termin habe man in den sozialen Netzwerken bei den schon gemeldeten über 300 Teilnehmern kommuniziert, erklärt Ekert – und durchweg positive Rückmeldungen erhalten. Man gehe davon aus, im September beim siebten Wasserlauf eine erneute Rekordbeteiligung zu verzeichnen. Denn zu den gemeldeten Teilnehmern vom ursprünglichen Termin werden sicher noch einige mehr kommen, so Ekert. Und auch die Grundschulen an der Strecke, die in den letzten zwei Jahren mit jeweils über 200 Teilnehmern mit dabei waren, sind in die 300er-Zahl nicht eingerechnet. Und auch das Helferteam aus Veranstalter Teamworx4, den Feuerwehren und dem Dikome-Verein sowie weiteren Unterstützern an der Strecke wird mit dabei sein im September. „Die Begeisterung für unsere Idee ist ungebrochen“, sagt Ekert mit dem Hinweis auf das Motto des siebten Wiesentäler Wasserlaufs „Wir wollen gemeinsam in Bewegung etwas bewegen, das bewegt.“

Jürgen Ekert
Jürgen Ekert | Bild: Ralph Lacher

Der Ablauf des Benefiz-Spektakels wird im September wie gewohnt sein. Wer mitläuft, spendet pro gelaufenem Kilometer mindestens einen Euro. Gestartet wird am 19. September um 8 Uhr an der Wiesequelle oberhalb von Todtnau, Stationen sind dann in Schönau/Wembach, Zell, Schopfheim, Steinen, Lörrach und schließlich Basel, wo der Tross so gegen 15.45 Uhr ankommen will. Nicole Grether und Kai Horschig werden als Pacemaker dafür sorgen, dass die Kilometer-Laufzeit bei den anvisierten sechs Minuten und 30 Sekunden bleibt. Die Einnahmen, so sagt Richard Renz, gehen in die Wasserversorgungs-Projekte des Dikome-Vereins in Kamerun. Dort laufen mehrere Quellfassungsarbeiten, und auch ein Hochbehälter mit Wasserentnahmestellen ist in Arbeit. Die bisher gut 2700 Wiesentäler Wasserläufer hatten mit vielen Sponsorengeldern zusammen bei sechs Events die stattliche Spendensumme von 120 000 Euro erzielt. Dieses Jahr könnte eine neue Spendenbestmarke gesetzt werden, hoffen Ekert und Renz.

Diese Hoffnung wird genährt durch zwei kürzlich und schon nah der Verschiebung eingegangene, zusätzliche Spenden in der Größenordnung von 7000 Euro.

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