Dass die Touristenströme zum Eichener See auch Probleme und teilweise unangenehme Begleiterscheinungen mit sich bringen, beschäftigte den Ortschaftsrat Eichen bei seiner Sitzung am Mittwochabend. Ortsvorsteher Rudolf Wasmer erneuerte seine Forderung nach einer Tempobegrenzung auf 70 Stundenkilometer auf der Bundesstraße 518 vor der Einfahrt auf den Parkplatz zum Eichener See, die er bereits im Gemeinderat vorgebracht hatte. Ortschaftsrat Wolfgang Bühler wies auf weitere Probleme hin.

An dieser Stelle komme es immer wieder zu gefährlichen Situationen, weil ortsunkundige Autofahrer bei hoher Geschwindigkeit direkt vor der Parkplatzzufahrt scharf abbremsen und somit den nachfolgenden Verkehr gefährdeten. Deshalb solle in diesem Bereich durch das Vorverlegen der Schilder für eine Tempobegrenzung auf 70 Stundenkilometer die Situation entschärft werden.

Ortschaftsrat Wolfgang Bühler verwies in diesem Zusammenhang auf eine Dienstbesprechung mit der Straßenverkehrsbehörde aus dem Jahre 2008, wo man aus Sicherheitsgründen diese Reduzierung gefordert habe. Er könne das mit einem Besprechungsprotokoll vom 17. Juni 2008 belegen. Scharf kritisierte Bühler auch das nach seiner Meinung grenzwertige Verhalten mancher Seebesucher, die achtlos ihre Abfälle auf die Wege oder sogar in den See würfen. Wegen der Ausweitung der Parkflächen auf das direkt an den öffentlichen Parkplatz angrenzende Privatgrundstück würde hier bei Regenwetter eine regelrechte „Matschpampe“ entstehen, meinte er. Außerdem habe er die Befürchtung, dass sich das Ausbringen von Mist auf die direkt am See liegenden landwirtschaftlichen Flächen nachteilig auswirken könne. Dies solle man seiner Meinung nach überprüfen lassen.