440 I-Pads für Schüler wurden angeschafft, 130 Geräte für Lehrpersonal sollen demnächst dazukommen – vor allem aber soll im großen Stil die digitale Infrastruktur der Schulen verbessert werden. In einer Pressemitteilung liefert die Stadt Schopfheim einen Überblick, wie es um die Digitalisierung der Schopfheimer Schulen bestellt ist.

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, erhält Schopfheim aus dem Digitalpakt des Bundes und 780.000 Euro. Dieses Geld soll vor allem in den Ausbau der Infrastruktur (Vernetzung, Verkabelung, WLAN-Ausstattung) investiert werden. Die Stadt steuert ihrerseits knapp 200.000 Euro bei.

Wie die Stadtverwaltung schreibt, setzt die Förderung voraus, dass Schulen einen Medienentwicklungsplan erstellen. „Zwischenzeitlich haben fast alle Schulen ihren Medienentwicklungsplan fertiggestellt und diesen vom Landesmedienzentrum genehmigen und zertifizieren lassen“, schreibt die Stadt.

Anträge im Rahmen des Digitalpaktes könnten somit nun zeitnah für alle Schulen gestellt werden. Ebenfalls Geld gibt es vom „Sofortausstattungsprogramm“, das die Rahmenbedingungen für digitalen Fernunterricht verbessern soll, indem Schülern mobile Endgeräte leihweise zur Verfügung gestellt werden, die zu Hause nicht auf Geräte zugreifen können. „Damit sollen soziale Ungleichgewichte beim Fernlernen ausgeglichen werden“, schreibt die Stadtverwaltung. Die Stadt Schopfheim erhielt aus diesem Fördertopf rund 180.000 Euro – damit seien im Sommer vergangenen Jahres insgesamt 440 mobile Schülerendgeräte (I-Pads) angeschafft worden. Ferner gibt es auch noch das Programm „Leihgeräte Lehrer“, um Lehrpersonal geeignete mobile digitale Endgeräte sowohl für den Unterricht an der Schule als auch beim Distanzlernen leihweise zur Verfügung zu stellen.

Die Stadt Schopfheim erhielt hierfür 84.000 Euro. Dieses Budget stehe bis 31. Dezember 2021 zur Verfügung. Das Geld „reicht selbstverständlich nicht dafür aus, jeder Lehrkraft ein Endgerät zur Verfügung zu stellen“.

130 Endgeräte für Lehrkräfte

Schnellstmöglich wird die Stadt Schopfheim über diesen Fördertopf jedoch rund 130 Endgeräte für die Lehrkräfte anschaffen. Momentan werden Server teilweise von den Schulen selbst oder von externen Dienstleistern bereut. Ob für die Wartung und Betreuung an den städtischen Schulen eine Stelle ausgeschrieben wird, werde derzeit geprüft. Geld dafür würde es aus dem Programm „Administration“ geben – aus diesem Topf stehe der Stadt Schopfheim ein Budget von rund 88.000 Euro zur Verfügung.